Alles im grünen Bereich?

Nicht, wenn man die FDP befragt, bei der ist das ganze nicht mal im gelben Bereich. Die Piraten haben zugeschlagen und, um in der Piratensprache zu bleiben, die FDP Kogge auf den Grund des Wahlmeeres geschickt. Voll abgesoffen die FDP. Aber das ist nicht der einzige Erfolg der Piratenpartei. In jeder BVV sind sie vertreten und in Friedrichshain/ Kreuzberg werden Sie wohl sogar einen Stadtrat stellen.

Nicht so schön: Glaubt man den Statistiken, dann haben die Piraten den Grünen im Schnitt 2-3 Prozentpunkte geklaut. Da müssen wir Grünen uns etwas einfallen lassen. Dass rot-rot abgewählt wurde, finde ich aber wieder richtig gut. Das kann der Stadt nur zum Vorteil gereichen.

Auch in Spandau ziehen die Piraten in die BVV ein und erreichen Fraktionsstärke. Die CDU ist stärkste Kraft und wird 3 der 5 Stadträte stellen. Ungewiss ist die Wahl des Bürgermeisters. Obwohl der Wählerwille eindeutig für Röding spricht, wird wohl die SPD/Grüne Mehrheit Herrn Kleebank zum Bürgermeister küren. Obwohl es gibt keinen Fraktionszwang. Ich bin der Meinung die Herren der SPD, Grüne, Piratenpartei und auch der Bezirksverordnete der Linken sollten ihre Entscheidung nicht von der politischen Farbe abhängig machen. Herr Röding wäre auf jeden Fall die bessere Wahl.

Auch wenn es jetzt so klingen mag, Schadenfreude will ich hier nicht verbreiten. Trotzdem bin ich erleichtert, dass die SPD Kandidatin für das AGH aus dem WB Staaken nun endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann. Die Grünen haben zwar hinzugewonnen, hinken in Spandau dem Trend hinterher. Ich bin in der Hinsicht erleichtert, dass es nur bis Listenplatz 6 geeicht hat um in die BVV zu kommen. Die Insider wissen warum. Wenn jetzt Herr Röding noch Bürgermeister wird, bin ich persönlich zufrieden.

Uwe Abel

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4 Kommentare zu “Alles im grünen Bereich?”

  1. Hallo

    Danke, dass sie so ausführlich mutmaßen, weshalb es in Spandau nicht ein noch besseres Ergebnis für die Alternative Liste gegeben hat, bzw. geben konnte.

    Aber wir arbeiten eh daran.

    Ahoi

  2. Hallo Herr Abel,

    tut mir leid, aber 50% Zugewinn zum bisherigen Bezirkswahlergebnis der Alternativen Liste sehe ich nicht als Pappenstiel an. Dies ist der höchste relative Zuwachs von allen Berliner Bezirken trotz Insidern noch gut bekannten erschwerten Bedingungen hier in Spandau.
    Aber vielleicht haben gerade die überzogene Kommentare und Aktionen mit zu diesem interessanten Ergebnis beigetragen.

    Alles andere ist derzeit noch lesen im Kaffeesatz.

    Gruß Ernst John

    1. Naja, Herr John, Fakt ist aber auch, das Sie mindestens 3% mehr gehabt hätten, wenn es die Piraten nicht gegeben hätte. Ansonsten partizipieren sie vom Suizid der FDP. Sich das als eigene Leistung auf die Fahne zu schreiben, ist in der Politik legitim. Außerdem haben sie vom allgemeinen pro Grüne Trend partizipiert. Aus meiner bescheidenen und völlig unbedeutenden Sicht wäre mehr drin gewesen. Aber vorbei. Ihr Ziel die schwarz-gelbe Macht in Spandau zu brechen sind sie ja einem Stück näher gekommen. Schade, ich halte Kleebank als Bürgermeister für einen Fehler und Röding für den geeigneteren, für diese Position.

      Uwe Abel

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