Der tägliche Wahlkrampf #2.1. Update

In Der tägliche Wahlkrampf #2 hatte ich geschrieben, wie die Juso mehr oder weniger das Büro der Jungen Union ins Spandau überfallen haben.

Nun gibt es auf indymedia eine sehr seltsame, äh Pressemitteilung, Gegendarstellung?:Rechtfertigung der Jusos

Der Schreiber des Artikels scheint selber nicht zu glauben, was er da schreibt, sonst hätte er ja wohl den Mumm gehabt seinen Namen unter sein Machwerk zu setzen. Wobei, man muss kein Hellseher sein um zu ahnen, das der Verfasser führendes? Mitglied der Spandauer Jusos ist.

Erschreckend im Artikel jedoch der anscheinende Realitätsverlust und die Verdrehung von Tatsache, die schon fast an Rechtsbeugung grenzen.

Keiner hatte die Jusos eingeladen, warum auch? Mann ist halt unterschiedlicher Meinung. Wenn dann eine größere Gruppe ungefragt in ein kleines Büro stürmt und dann noch die Anwesenden mit lauter Musik belästigt ist das Hausfriedensbruch und eine Form von politischer Gewalt. Egal ob rechts oder links. Radikale die Gewalt in dieser oder anderer Form ausüben sind für die Demokratie nicht tragbar. Solche Vergehen müssen hart bestraft werden.

Die Erklärung erinnert mich an den Frauenmörder der sagt.“…und dann ist sie mir ins Messer gerannt, gleich siebenmal.“ Liebe Jusos, ihr reitet euch mit solchen Artikeln immer tiefer in die weiche braune Maße. Einfach eine kurz PM, das ihr etwas über da Ziel hinaus geschossen seid und eine Entschuldigung wären sicher die elegantere Lösung gewesen und hätte der SPD in Spandau sicherlich nicht so sehr geschadet. Schämt euch!

Bleibt nur zu hoffen das die Parteispitze die „Freien Radikalen“ bald wieder zur Räson ruft.

Uwe Abel

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