Frühkindliche Prägung

Es stand in der BM am 14.08.2011

In einem großem Kaufhaus am Kurfürstendamm lassen zwei junge Eltern ihre ca. zweijährige Tochter in der Spielecke spielen. Das Kind tappert zielsicher auf einen kleinen Fernseher zu. Sie setzt sich aber nicht davor, sondern beginnt die Zeichentrickfiguren auf dem Bildschirm anzufassen. Nach einer Weile beginnt sie mit ihren beiden kleinen Händen immer wieder von innen nach außen zu wischen. Der Vater ruft:“Nein Rosa, dass ist kein iPad, die kannst du nicht größer machen!“

Ich bin entsetzt!

Was ist das denn für ein rückständiges Kaufhaus, wo die Kinder nicht mal mit der neuesten und modernsten Apple Produkten bespaßt werden? Tiefstes Mittelalter. Das erinnert mich ja fast an die grausamen Zeiten, wo die Kinder sich den Spielecken mit Bauklötzen und Legosteinen kreativ selbst beschäftigen mussten. Da geh ich nicht mehr einkaufen. Was soll denn aus den Kindern werden? Waldorfschüler, die ihren Namen tanzen können und später dann Bundestagsabgeordnete? Nein solch ein Schicksal möchte ich meinen Kindern ersparen. Gleich morgen verkaufe ich meinen B&O Fernseher und schaffe mir ein iPad mit einer Bildschirmdiagonale von 109 cm an. Wie? Gibt´s nicht? Warum eigentlich nicht?Ach ja, das Leben ist voller Enttäuschungen 😉

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