Thema verfehlt….

SECHS! SETZEN! Ja, meine „Grünen Freunde“ von der GAL Spandau haben anscheinend im Bezirkswahlkampf in Spandau mal wieder den Vogel abgeschossen.

Anscheinend haben sie nicht so richtig Zeit und Lust zum plakatieren. Alle andern Parteien inklusive der schärfsten Konkurrenten „Die Piratenpartei“ sind schon wesentlich präsenter. Sogar die Wahlplakate der Piraten sind zahlreicher und fallen auf.

Vielleicht liegt das aber auch an den Finanzen. Man munkelt, das die Finanzen der GAL nicht so ganz im „Grünen Bereich“ sind. Also was macht man , wenn die Mittel Fehlen? Richtig! Mann benutzt die alten Plakate und sonstige Dinge um in den Wahlkampf zu ziehen. Wäre ja ökologisch auch nicht sinnvoll die 10 Jahre alten Plakate (Achtung! Übertreibung!), einfach in den Müll zu werfen. Recycling ist alles oder? Man sollte aber doch mal nachdenken, welche Plakate sinnvoll sind, nicht war.

Daran hat die GAL Spandau bestimmt nicht gedacht, als sie die Plakate mit dem Atomfass und der Überschrift „Schwarz Gelb – Nein Danke!“ im Spandauer Stadtbild verteilt hat. Zum Beispiel am Brunsbütteler Damm, gegenüber den Arcaden. Also nach meinen Informationen und den letzten Umfragen ist Schwarz Gelb wohl eher die unwahrscheinlichste Konstellation. Das Problem für Berlin ist die rot-rote Gefahr.

Also liebe GAL entsorgt doch bitte euren Müll nicht an den Spandauern Lichtmasten und hängt Plakate auf, die eine Aussage haben und die sich auf die aktuelle politische Lage in Spandau beziehen. So habt Ihr zwar die Lacher auf eure Seite aber wohl kaum einen Wähler mehr.

Uwe Abel

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5 Kommentare zu “Thema verfehlt….”

  1. Sehr geehrter Herr Abel,

    Sie haben scheinbar noch nicht mitbekommen, dass es neben den Abgeordnetenhauswahlen auch Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung gibt.

    In der BVV haben schwarz-gelb derzeit die Mehrheit. Entsprechend sind auch diese Plakate gedacht, die speziell mit dem Aufkleber „besser für Spandau“ darauf hinweisen sollen, dass es bei „schwarz-gelb – nein danke“ um den Bezirk geht.

    Was die Anzahl der Plakate angeht, wäre man sicher sehr viel weiter, wenn einige Mitglieder sich am Wahlkampf beteiligen und sich der Arbeit nicht verweigern würden.

    C. Piko

    1. Sehr geehrter Herr Piko,

      wenn Sie sich die Mühe gegeben hätten über mich zu recherchieren und auch noch andere Artikel zu lesen, wüssten Sie, das ich die Grüne Perspektive unterstütze. Anderseits plädiere ich für Herrn Röding als Bürgermeister für Spandau.Was die Plakate angeht, sollen Sie den Wähler ansprechen und auch gefallen. Es ist wenig hilfreich, wenn nur die eigene Partei Ihre Plakate gut findet. Wie ich zu sagen pflege: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“

  2. Hallo,

    „Eins rauf mit Mappe“ würde ich eher sagen, denn deutlicher als mit den Plakaten der letzten Wahlperioden kann man nicht zeigen, dass dringende Probleme der letzten Jahrzehnte von den „Volksparteien“ immer noch nicht menschen- und umweltfreundlich bearbeitet wurden.
    Aber Menschen, die einen Wahlkampf nach der Anzahl der inhaltslosen Kopfplakate beurteilen, können das wohl nicht begreifen.
    Was die schwarz-gelben Antiatomplakate betrifft, so ist es immer noch eine schwarz-gelbe Regierung, die diverse Atomkraftwerke nur einmotten will, damit die Konzerne Zeit haben, Stromausfälle unauffällig konstruieren zu können, wie das regelmäßig geschah, um u.a. Kraftwerksneubauten durchzudrücken.
    Atomkatastrophen betreffen eben auch Spandauer Bürger, nicht nur unmittelbare Nachbarn. Uns bleibt bei diesem Thema leider nur ein „stummer Aufschrei“, denn noch sind Plakate zum Glück ohne Ton.

    Ernst John

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