Schatten über der Mitsommernacht

Schönwalde-Glien. Wirklich eine nette Idee, Buch und Co. e.V. und der TSV Schönwalde wollen eine Mittsommernacht in Schönwalde veranstalten. Schwedischer Tanz wird geboten. Es soll aus dem Buch „Überall ist Lönneberga“ gelesen werden. Der Autor selbst, Christoph Borchelt will dies übernehmen. Außerdem spielt die Meyer-Wilms Band feinsten Jazz. Stattfinden soll das Event in der Schulaula am 24.06.2011 ab 17:00. Soll? Wohl eher sollte, denn das Ganze wird in der Schulaula, sondern in der Stadtbibliothek stattfinden.

Warum? Nun der Direktorin fiel kurzfristig ein, dass die Schulaula durch eine andere Veranstaltung belegt ist. Eine Lehrerin probt mit Ihrer Klasse für die Abschlussveranstaltung der Projektwoche „Afrika“. Obwohl die Vereine rechtzeitig angefragt hatten und eine Bestätigung erhalten hatten stehen sie nun ohne Räumlichkeit das und das als schon die Flyer gedruckt waren. Eine wirklich Sauerei. Ursache ist wohl aber nicht die andere Veranstaltung, sondern die Entscheidung der GVV, das die Schulaula nicht für Veranstaltungen irgendwelchen Vereinen zur Verfügung gestellt werden soll. Eine Begründung gab es nicht. Bis auf Frau Ines Zock haben alle diesem Schildbürgerstreich zugestimmt.

In Ihrer Not fragten die Veranstalter auch beim Förderverein Schlossgut Schönwalde nach. Erst neulich hatte Herr Pullem ja damit geprallt, das man ja soviel für Schönwalde tun würde. Diese „Gutmenschen“ nagen ja selber fast am Hungertuch und wollten daher nur unter Bedingung, dass sie die Bewirtung übernehmen dürfen und ein Miete von 300€ bekommen, eine Räumlichkeit zur Verfügung stellen. So schnell entlarvt sich die Scheinheiligkeit der Betreiber des Schlossgutes. Wie vorausgesagt, werden die Bürger Schönwaldes keine Freude und Unterstützung von dort bekommen.

Also blieb nur die Bibliothek. Schade diese dürfte wohl kaum der Veranstaltung einen angemessenen Rahmen bieten. Aber vielleicht gibt es ja doch noch eine andere Lösung.

Uwe Abel

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4 Kommentare zu “Schatten über der Mitsommernacht”

  1. Lieber Herr Abel,
    ich nehme an, Sie wollten unseren Verein Buch & Co.e.V. unterstützen und haben deshalb diesen Text im Internet veröffentlicht. Leider haben Sie schlecht oder gar nicht recherchiert, deshalb war ich als Organisatorin des Festes sehr erstaunt über ihre falsche Darstellung.Ich finde es insbesonders unangemessen die Schuldirektorin auf diese Art und Weise anzugreifen,b.z.w. ihr Dinge zu unterstellen, die so nicht stimmen. Wir arbeiten schon lange sehr erfolgreich in Kooperation mit der Schule und anderen Vereinen sowie Gemeindeeinrichtungen zusammen.Unsere Veranstaltungen sind keine Vereinsmitgliedsfeiern, sondern dienen als Treffpunkt für Menschen, die sonst nichts miteinander zu tun haben und als Werbung für die gemeindeeigene Bibliothek, die wir als Verein ehrenamtlich betreiben.
    Vielleicht sollten Sie sich in Zukunft an der richtigen Stelle informieren. Für uns ist es sicherlich keine gute Werbung, wenn Sie schreiben die Bibliothek sei nicht der richtige Rahmen für diese Veranstaltung.
    Wenn Sie unseren Verein unterstützen wollen, würden wir uns sehr über eine Hilfe beim Aufbau eines Pavillions am 24.06. um 16.30 Uhr vor der Bibliothek freuen, da wir nämlich kaum Männer in unserem Verein haben. Oder vielleicht können wir Sie sogar als Leser unserer Bibliothek begrüßen?
    Wir bevorzugen ein persönliches Gespräch und denken, es wäre besser sich auf wichtigere Dinge zu konzentrieren, als Kommunikationsprobleme anderer Leute öffentlich zu interpretieren.

    Nicola Menzel (2.Vorsitzende des Vereins Buch&Co.e.V.)

    1. Jetzt bin ich aber etwas erstaunt. Natürlich kann ich Ihre Initiative nur unterstützen. Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Schule und die Direktorin, sondern u.a. gegen die Gemeindevertretung, die beschlossen hat die Aula nicht für Vereine zur Verfügung zu stellen. Die Räumlichkeiten der Bibliothek durfte ich ja schon bewundern. Ich halte sie für die Veranstaltung nicht geeignet. Wenn das Wetter mitspielt und ein Pavillion aufgestellt werden soll, sieht das natürlich anders aus. Ich wünsche ein Gutes Gelingen. Meine Information habe ich von einigen Bürgern aus Schönwalde bekommen.

      Uwe Abel

  2. Warum sollte Hans Jürgen Pullem und Dr. Ingeborg Schwenger-Holst, die Super Reichen in der Polo Sport Szene gnädig sein? Die Polo Sport Menschen sind alles andere als gemeinnützig. Aufwachen und weiterträumen. Polo ist Reichensport “ Scheinheiligkeit“ ist hier sehr milde erwähnt. Wer denkt das die Polo und Reitanlage auf Schlossgut Schönwalde irgend jemand etwas schenkt, der kann ebenso gut an den Weihnachtsmann glauben.

    Los buenos amigos por la noche

  3. Warum sollte hier auch ein Schönwalder gemeinütziger Verein Unterstützung oder Hilfe der Pologemeinschaft „Unendgeldlich“ erhalten , Sie haben doch fast alles was sie von der zahlenden Gemeinde also den Steuerzahler bekommen sollten erhalten.Wenn dann der letzte Baum und die heimischen Tiere gerodet und vergrämnt wurden werden die Reiter und Polospieler sich gar nicht mehr an den Ort oder seine Anwohner errinern.Es werden sich nur noch für einige wenige die Tore des Schönwalder Gut öffnen die sich mit dem Polosport und seinem Clientel anfreunden.
    Olli P. Adlerauge Schönwalde

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