Der Tag vor dem Tag wie diesen…..

Seufzer, Großer Seufzer, Riesenseufzer  Es ist Samstag der 14.05.2010 und der Tag hat eine Vorgeschichte. Ich muss mal wieder etwas weiter ausholen. Also am Anfang schuf Gott Himmel und die Erde. Nein soweit nun auch wieder nicht.

Mitte März hab ich unseren teuren Gartentisch Modell Rimini, den ich im letzten Jahr im Dänischen Bettelnager gekauft habe aus dem Schuppen geholt. Aus Platzgründen war er zerlegt und musste von mir wieder zusammengebaut werden. Normalerweise kein Problem, wenn ich nicht ein Gewinde vergurkt hätte. Um es abzukürzen die Schraube war hin und ich habe dieses Einpressgewinde aus dem Tischbein gerissen. Das war also irreparabel. Die Beste Ehefrau von Allen war etwas sauer. Ich hab dann im April auch endlich im Dänischen Bettenlager angerufen und Ersatzteile bestellt. Ein U-Stirnteil und die Schraube. Vorweg das Personal vom Bettenlager war sehr hilfsbereit, freundlich und kulant. Ein Woche später konnte ich mir die Ersatzteile abholen. Beim Anbau musste ich feststellen, dass inzwischen einige Änderungen vorgenommen worden sind. Die Folge, die Bohrungen passten nicht mehr übereinander. Scheiße! Also zurück zu den Dänen, die etwas ratlos waren. Nach längeren Überlegungen wurde entschieden, das ich einen ganz neuen Tisch bekomme. Fand ich gut. Sehr nett.

Ja und diesen Tisch habe ich dann gestern früh zusammen mit meinem netten Nachbarn abgeholt. Danke Marc. Als ich ihn ausgepackt hatte musst eich aber feststellen, das er schwere Lackschäden hat. Macht der Hersteller keine Qualitätskontrolle? Also haben wir die defekten Teile wieder zurück gebracht und großzügiger Weise die intakten Teile von einem andern Tisch bekommen. Marc hat dann beim Zusammenbau geholfen und ich konnte mich dann gegen 10:00 Uhr endlich mit einem Kaffee und meiner Taz an den Tisch setzen und freute mich auf einen geruhsamen Samstag. Die Freude hielt genau 15 Minuten.
Meine Frau meinte wir müssten noch unbedingt ein Konfirmationskleid für Tochter 1.0 kaufen. Na super! Zu C&A wollten die beiden. Aber nicht etwa nach Spandau, nein zum Kudamm wollten die beiden. Ich konnte das dann noch auf Steglitz umbiegen, in der Hoffnung, dass ich mich da dann irgendwo verziehen kann. Schließlich wohnt ja mein Bruder direkt um die Ecke. Hat aber nicht geklappt. Also saß ich zuerst mal gefühlte 3 Stunden bei C&A und schaute zu wie zwei von meinen drei Mädels Kleider anprobierten. Ich glaube ich hätte in der Zeit bequem die „Herr der Ringe“ Trilogie lesen können. Ich habe dann mal die ganze Truppe beobachtet. Ich saß vor den Anprobekabinen und konnte zusehen, wie aus wildfremden Menschen plötzlich eine verschworen Gemeinschaft wurde. Da wurde sich ausgetauscht und gegenseitig beraten. „Steht mir das?“ „Wirkt das nicht zu ordinär?“ Irgendwie wirkte ich fehl am Platze. Das meinte auch eine der Damen, die zu meiner Frau sagte:“Sie haben Ihren Mann zum Einkaufen mitgenommen? Geht ja eigentlich gar nicht.“ Recht hat sie. Nächstes Mal verdrücke ich mich rechtzeitig. Aber das war ja noch nicht alles. Die Damen versuchten noch Schuhe zu kaufen. Ich habe mich dann aber verdünnisiert. Erst am was essen und trinken und dann noch mal die Massagesessel ausprobieren, die jetzt überall herumstehen. Die zwei Euro kann man sich schon mal gönnen. Schließlich ist das Einkaufen mit den Mädels ja Stress pur. da verbringe ich doch lieber mehre Stunden auf Arbeit mit einem Steuer oder Wirtschaftsprüfer. Immerhin habe ich dann auch noch ein Geschenk zum Hochzeitstag gekauft. Dafür habe ich aber nur wenige Minuten gebraucht. Also Schuhe habe die beiden nicht mehr gekauft, dafür Handtaschen und Schmuck. Warum fällt mir jetzt spontan Mario Barth ein?
Irgendwann bin ich dann doch noch nach Hause gekommen. Die Mädels haben jetzt neue Klamotten im Schrank und ich dafür ein leeres Konto aber was soll´s. Ich hab mich dann auf die Sportschau gefreut, wollte mir die Spannung erhalten, wer absteigt. Habe extra keine Nachrichten gehört. Tja und dann kam mein Nachbar und hat mir das Endergebnis verraten. Konnte ihm aber nicht böse sein, immerhin ist er ein guter, netter und sehr hilfsbereiter Nachbar. Zum krönenden Abschluss musste ich mir noch die akustische Folter im ersten ansehen. Nannte sich Eurovision Song Contest. Wenn wenigstens die Dänen gewonnen hätten.
Habe ich eigentlich erwähnt, dass man es als Mann mit drei Frauen im Haushalt nicht leicht hat. Schönes Wochenende euch Allen.

Uwe Abel

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