Sind die Träume geplatzt?

Schönwalde Glien Sind sie wirklich geplatzt, die Träume? Ich hoffe nicht. Irgendwie wäre es schade, kann man eine Förderung des Breitensports nur befürworten. Anständige Sportplätze müssen sein, wenn sie dem Breitensport und Jugendprojekten dienen.

Der Schönwalder Bürgermeister Bodo Ohme hat für sein Projekt in Schönwalde mit Fördermitteln gerechnet. Außerdem möchte er von der BBG das Grundstück im Erlenbruch kaufen. Daraus wird nun wohl nichts, denn Fördermittel vom Land gibt es nicht. Aber vielleicht hat Herr Oehme ja den Plan B um den Sportlern ihre Wünsche zu erfüllen.

Oehme wollte eine Anlage bauen, die 2 Millionen Euro gekostet hätte. Das erscheint dem Ministerium wohl etwas zu viel. Es gäbe wichtigere Projekte so Ministeriumssprecher Jens-Uwe Schade, der aber auch einen guten Ratschlag für Herrn Oehme hat. Derzeit spielte die Kinder- und Jugendarbeit eine größere Rolle als Sport. Die Chancen auf Fördergeld künftig größer, wenn etwa in eine Sportanlage eine Jugendeinrichtung integriert würde.

Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen von Herr Beigel und seiner SPD. Schon öfters wurde seitens Herrn Beigel die mangelhafte Jugend- und Familienpolitik der CDU kritisiert. Die baut lieber unter anderem ein immer teurer werdendes Rathaus, als baufällige Kitas zu sanieren, dafür ist kein Geld da. Letztere stehen auf der internen Prioritätenliste der Gemeinde an fünfter Stelle immer noch. Mal sehen ob der Sportplatz weiterhin an siebenter Stelle stehen bleibt.

Wie geht es weiter? Entweder man verschiebt das Projekt in das nächste Jahr oder stemmt das ganze mit eigenen Mittel. Hier hat Beigel völlig Recht, wenn er eine realistische Lösung fordert. Die Idee mit dem Sportplatz wurde ja ursprünglich auch von der SPD angestoßen.

Das Ministerium hat übrigens die Aussage, die Matthias Beigel in den vergangenen Tagen in Umlauf gebracht hat, bestätigt. dazu gehört auch die Aussage dass der TSV Perwenitz künftig in die neue Anlage im Erlenbruch zwangsweise nutzen soll. Aus einigen Passagen der eingereichten Förderunterlagen geht wohl eindeutige hervor, dass Schönwalde künftig nur noch am Erlenbruch investieren will. In seiner Ihm eigenen Art tut Bodo Oehme das aber als „Schwachsinn“ ab.

Tja, wieder einmal hat Beigel die Nase vorne, er ist besser informiert, näher an der Landesregierung dran und hat vor allem die besseren Argumente.

Es wäre wirklich schön, wenn die Sportler einen guten aber preiswerten Platz bekommen würden. Nicht das dem Bürgermeister dir Kosten wieder aus dem Ruder laufen. Sonst könnt sich daraus für ihn der neue Spott-Platz entwickeln.

Infos zu den möglichen Kosten:

http://www.buero-hoppe.de/kunstrasen-preis-vergleich.htm

http://www.blsv.de/kreis-vi-8-hassberge/sportwelten/sportstaettenbau.

Uwe Abel

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5 Kommentare zu „Sind die Träume geplatzt?“

  1. Sorry, aber , wie kommt es, dass Sie Unterlagen einsehen können, die offensichtlich Frau Eitner nicht einsehen kann? Gehe ich davon aus, dass jeder diese Unterlagen einsehen kann? Sie sind ja schließlich weder aus Schönwalde-Glien, noch Mitglied der GV! Kann ich diese Unterlagen einsehen, oder geht dies nur über Herrn Beigel, oder wie? Würde mich mal brennend interessieren… Danke!

    1. Soweit ich informiert bin ist das so. Jeder kann Akteneinsicht verlangen. Auch Frau Eitner. Herr Beigel hatte Kopien dabei, deren Echtheit nicht an zu zweifeln ist. Die Echtheit wurde auch nicht angezweifelt. Diese Unterlagen können auch Sie sicherlich einsehen. Das Herr Beigel als Pressesprecher sehr gute Kontakte hat und auch weiß wen er wann fragen muss vereinfacht die Sache und ist völlig legal. Ich kann jetzt nicht genau sagen, an wen Sie sich wenden sollen, Aber warum fragen Sie nicht Herrn Beigel, er hilft Ihnen sicherlich weiter. Hätte Herr Oehme, Herrn Beigel nicht angegriffen und sich Herr Lüdtke ebenfalls zurückgehalten, wäre diese Diskussion in dieser Form nicht aufgekommen. Sehr unklug von Herrn Oehme.

      Uwe Abel

  2. So, und was sagen Adleraugen nun zu gestrigen GV und dem Widerspruch zwischen Herrn Beigel und Frau Eitner. Wem glauben die „objektiven“ Adleraugen? Dem „ach so engagierten (vor allem in der Gemeinde, respektive seinem Wohnort, wo man an ihn nie sieht…) oder einer seit langem engagierten Frau, die für die Menschen da ist und sich engagiert? Vielleicht weiß jedoch Herr Beigel mit seinen so guten Beziehungen nach Potsdam mehr als wir. Jedoch müsste er dafür, den offiziellen Dienstweg verlassen haben, aber DAS können wir uns ja gar nicht vorstellen. Also, Adleraugen: seid kritisch, fragt nach, prüft, aber fragt nicht immer nur die eine Person! Das wäre fein…

    1. Ja es sieht so aus, als würde Frau Eitner, Herrn Beigel nicht in allen Dingen recht geben. Fakt ist aber, und die Unterlagen konnte ich einsehen, Das Herr Oehme weder rechtzeitig noch vollständig informiert hat. Wichtiger am Abend fand ich aber den Appell und die Stellungnahme von Frau Zock und das eher peinliche Verhalten von Herrn L. und Frau E, die anscheinend nich zugehört haben. Wie die Versammlung teilweise abläuft ist, Verzeihung, ein Skandal. Herr L. fällt einfach nur durch sein ungehöriges Benehmen und Frau E. kriegt die Versammlungsleitung nicht den Griff. Ich schreibe dazu noch etwas. Der von Ihnen kommentierte Artikel wurde übrigens vor der GV geschrieben und hatte als Grundlage den Artikel in der MAZ.

      Uwe Abel

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