Zukunftskinder

Liebe – Glaube – Hoffnung

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1.Korinther 13:1)

Mich zieht es ja selten in die Kirche. Meistens nur, weil meine Töchter beteiligt sind. Schließlich ist man ja stolz auf deinen Nachwuchs und wenn die Mädels was vorführen, dann lasse ich mal Atheismus, Atheismus sein.

Heute war es wirklich ein ganz besonderer Gottesdienst. Der lag ganz in den Händen er Kinder. Die Konfirmanden hatten ihren „Vorstellungsgottesdienst“. Es war ein Erlebnis und die Mädels und Jungs habe das wirklich Erstklassik gemacht. Sie haben den Erwachsen eine Lehrstunde der ganz besonderen Art erteilt. Ich hoffe es hat einige nachdenklich gestimmt.

Es ging um die Zukunft, um Sorgen und Ängste. Recht anschaulich wurde uns der gesellschaftskritische Spiegel vorgehalten. Mit kleinen Szenen aus dem Leben, Gebeten und Liedern wurde dies ein sehr abwechslungsreicher Gottesdienst. Zum Beispiel der Besuch bei der Wahrsagerin um zu erfahren, ob man nur wegen seines Reichtums geliebt wird oder ob es nach Schicksalsschlägen wieder aufwärts geht. Sehr schön auch eine kleine „Talkshow“ wo aufgezeigt wurde das jeder sein Zukunft gestalten kann. Ihr wurde es auch ein wenig politisch. In einer Szene wurde auch die anwesende Gemeinde mit Fragen eingebunden. Absolutes Highlight war das letzte Leid, was die Konfirmanden selbst! komponiert haben. Hier der Refrain: „Verlier´ nicht die Hoffnung. Es gibt eine Zukunft, verlier nicht den Glauben an dich selbst. Du bist nicht allein. Verfolge deine Träume und steh wieder auf wenn du fällst.“

Also ich hatte eine echte Gänsehaut. Ich hoffe, dass sich die Kinder diese von ihnen gezeigte Einstellung behalten. Die soziale Kompetenz und Reife hat mich schwer beeindruckt. Dann hätte ich auch keine Sorge um unsere Zukunft, denn diese Kinder sind ja unsere Zukunft.

Uwe Abel

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Ein Gedanke zu „Zukunftskinder“

  1. Ich freue mich, daß Sie diesen besonderen Tag mit Ihren Kindern teilten! Und ja, hinfallen gehört zum Leben – ebenso das wieder Aufstehen. Und das lehrt uns das Leben – auch wenn ganz, ganz viele Menschen dies für eine „Mähr“ halten und es begrüßen, wenn die Menschen zu Lämmingen werden, die sich dem Mainstream unterordnen.

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