Obdachlos in Siemensstadt

Siemensstadt Die Katastrophe brach völlig unerwartet über sie herein. Schwere Erschütterungen, das Erdreich wurde wie von einer eisernen Kralle aufgerissen, die Bauten restlos zerstört. Als es vorbei war blieb ein gigantisches Loch in der Erde zurück. Die Anzahl der Verletzten und Toten ist nicht bekannt. Hunderte wurden obdachlos. Wo sie sich im letzten Jahr nur beim Liebesspiel auf der Wiese vergnügt hatten war jetzt eine leere Wüste.

Also mussten sich die Hasen auf dem Siemensgelände am Rohrdamm 7 eine neue Bleibe suchen. Sie mussten dem Fortschritt weichen, denn B/S/H baut dort ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum. Nicht unweit von der ursprünglichen Wohnstätte wurde für die Mümmelmänner ein Neubaugebiet erschlossen.

Familie Langohr, drei mal klingeln und Neubaugebiet -Erstbezug steht auf den Schildern, die in dem Sandhügel stecken. Also haben die sich Ihre neue Behausung glatt in einem Sandhügel gebaut, der direkt neben einer Baustelle liegt. Ich glaube da wurde Familie Langohr im wahrsten Sinne übers Ohr gehauen. Ich denke aber die findigen Nager werden schon eine Alternative finden. Übrigens habe ich schon erwähnt, dass wir nebenan auch eine neue Halle bauen. Zur Eröffnung gibt es dann Kaninchenbraten.

Uwe Abel

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