GPS? Grüne Standort Bestimmung

Spandau Was heißt GPS? Kennt jeder im Zusammenhang mit den Navigationssystemen usw. Ausgeschrieben bedeutet die Abkürzung Globales Positionierungs- System.

Im Zusammenhang mit der Grünen Perspektive Spandau geht es aber im übertragenden Sinne auch um eine Standortbestimmung der Grünen in Spandau. Um welche Themen geht es der GPS?

Zum Beispiel wird an einem nachhaltigen Verkehrskonzept gearbeitet, Stichwort Shared Places. Es gibt durchaus ernsthafte Themen mit denen man sich beschäftigt. Auch ist die G.P.S. der Meinung, das man keine Bürgerinitiative unterstützen kann, die fordert den Flughafen in Tegel offen zuhalten, weil sie befürchten unter dem Flughafen Schönefeld zu leiden. Da wird sich sicherlich eine andere Lösung finden. Der Schutz der Bürger vor Lärm und andern Emissionen ist ein Grünes Thema. Allerdings geht es der Perspektive auch um die inneren Strukturen und einen Neuanfang. Die neuen Ideen kommen leider derzeit bei den Mitgliedern der GAL, die zur Zeit das Sagen haben, nicht gut an. Klartext, es gibt einen massiven innerparteilichen Disput zu einigen Themen. Jetzt wird der Versuch unternommen, die gerade gestartete Initiative wieder zu stoppen. Die Seite soll wieder vom Netz genommen werden. Also anstelle des Dialogs zu suchen und die neuen Ideen aufzunehmen, soll ein Neuanfang im Keime erstickt werden. Warum wohl?

Es gibt aber unter den alten Recken der GAL, die sich um die Grüne Politik in Spandau verdient gemacht haben, auch einige wenige, die zum Dialog bereit sind. Hoffen wir, dass sie sich durchsetzen.

Worum geht es der Grünen Perspektive innerparteilich u.a.?

1. Ein neue Geschäftsstelle in der Spandauer Altstadt.
Hat aus meiner Sicht jetzt keine Priorität und kann erst nach der Wahl entschieden werden, wenn sich die Finanzen auch zum positiven entwickeln. Wichtiger wäre aus meiner Sicht eine Standpräsenz in mehren Kiezen oder ein regelmäßiger, öffentlicher Stammtisch. Sicher sind die Räume in der Jagowstr. billig. Aber was nützt das, wenn die Geschäftstelle für die meisten Bürger nicht erreichbar ist. Das ist ein Standort in der Altstadt für alle Spandauer schon günstiger.

2. Absolutes Rauch- und Alkoholverbot in der neuen Geschäftsstelle
Ganz deiner Meinung. Das Gesetz zum Schutz der Nichtraucher muss umgesetzt werden, ohne Ausnahme. Der Argumentation das ein Mitarbeiter viel raucht und sonst die Arbeit nicht schafft kann ich nicht folgen. Auch Besucher müssen sich daran gewöhnen. Schließlich kann ich ja auch in Behörden und Ämtern auch nicht rauchen, auch wenn ich in einer schwierigen Lebenssituation stecke,

3. Trennung von Amt und Mandat, Mitglieder der BVV dürfen nicht in den Vorstand
Bin ich auch l dafür, keine Ämterhäufung. Damit könnte man schon von Anfang an Missverständnisse ausschließen. Übrigens BVV Mitglieder der Grünen spenden ihr Sitzungsgeld komplett. Heißt konkret je mehr Grüne in der BVV sitzen, des so mehr Geld hat der Kreisverband.

4. Webseite im CMS, stets aktuell, vernünftiges Impressum
Ist ja schon im Werden. Schade, das jetzt Versuch unternommen werden die Seite zu löschen, anstatt sich am Aufbau zu beteiligen.

5. Stachel mit vernünftigen Impressum
Ich wäre für ein neues Blatt, mit dem Titel „Grüne Perspektive Spandau“

6. Offene Finanzen: Einnahmen und Spenden sowie alle Ausgaben müssen für alle Mitglieder einzusehen sein.
Das ich für Transparenz bei solchen Dingen bin, ist ja kein Geheimnis. Das würde auch irgendwelchen Gerüchten ein Ende setzen.

7. Buchhaltung muss ordnungsgemäß sein, alle Ausgaben müssen gut lesbaren und nachvollziehbaren Rechnungen haben.
Das bedeutet nicht, das die Buchführung grundsätzlich zu beanstanden ist. Die Rechnungsprüfung hat bisher keinen Grund zur Beanstandung gefunden. Auch auf höchster Ebene gab es hier noch keine Klagen. Es wäre aber hilfreich, vielleicht den Mitgliedern den eine oder andern Vorgang etwas zu erläutern. Auch hier bedarf es einer Modernisierung.

8. Mietverträge und Arbeitsverträge müssen einen schriftlichen Vertrag haben.
Leider sind in unserer Gesellschaft schriftliche Verträge eine Notwendigkeit um Probleme und Missbrauch zu minimieren.

9. Der Umgang miteinander ist respektvoll, persönliche Angriff sind nicht zulässig
Das sollte dann für alle gelten. Leider lässt in unsere Gesellschaft der Umgang bei Meinungsverschiedenheiten immer mehr zu wünschen übrig.

Ich bitte alle darum, die Grün denken und wählen, die Grüne Perspektive in Spandau zu unterstützen. Für einen Neuanfang, damit Grüne Politik in Spandau wieder wahrgenommen wird.

Uwe Abel

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2 Kommentare zu „GPS? Grüne Standort Bestimmung“

  1. Ich finde es traurig, dass der von mir erfundene Name für etwas verwendet wird, dem ich so nicht zustimmen kann.

    Die oben angesprochene Assoziation war durchaus beabsichtigt. Man kann immer noch an die Mail-Adresse GPS11@****** schreiben. Die Mail landet aber nicht bei der Gruppe die sich Grüne Perspektive Spandau nennt, sondern bei mir.

    So sehr ich mehr grüne Aktivität in Spandau begrüße, so sehr stört mich eine Haltung welche auf reiner Gegnerschaft beruht und teilweise mit unlauteren Mitteln arbeitet.

    Auf der Webseite kann man schon konstruktive Tendenzen erkennen, doch sie sind genauso wenig unterfüttert, wie der ‚geplante‘ Umzug in die Ritterstraße. Schön wäre, wenn die Gruppe beschreiben würde wie sie in der Partei verankert ist und welche Funktion sie dort einnimmt, oder einnehmen möchte.

    P.S.: Kleine Anmerkung zu 8. : http://www.mietrecht-hilfe.de/mietvertrag/form-des-mietvertrages/muendlicher-mietvertrag.html

    1. Ich habe keine Belege gefunden, dass Sie eine Website mit diesem Namen haben. Der Beleg, dass Sie den Begriff erfunden haben gibt es auch nicht. Urheberrechtlich geschützt ist der Name auch nicht. Wieso eigentlich GPS11? Unser Email lautet ganz anders. Warum sollte jemand ein Mail schicken, die für uns bestimmt ist? Ihr Kommentar ist wegen der merkwürdigen Mailadresse doch glatt im Spamordner meines Blogs gelandet. Ja, das mit der Gegnerschaft ist nicht schön. Leider ist es in unserer Gesellschaft im Moment so, das man seinen „Gegner“ erst einmal die Zähne zeigen muss, bzw. auf die Füße treten muss um ernst genommen zu werden. Mit lieben Worten und einer defensiven Haltung kommt man nicht weiter sondern wird unter gebuttert. Man muss sich halt in irgendeiner Form auch den Respekt erkämpfen.

      Ja auch die Unterfütterung braucht seine Zeit. Zum Thema neue Geschäftsstelle habe ich meine eigne Meinung. Ich hab den Eindruck, dass die derzeitige GAL kein Interesse hat neue Perspektiven ernsthaft mit einzubinden.

      Als Kaufmann ist mir natürlich bekannt, das Verträge auch mündlich geschlossen werden können, passiert ja täglich, aber ob das bei einem solchen Konstrukt wie in der Jagowstraße sinnvoll ist, sei dahin gestellt.

      Uwe Abel

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