Wir tappern im Dunkeln!

Falkensee Das hatte schon Symbolcharakter. Die Politik lässt den Bürger ja öfter mal im Dunkeln tappen. Zu wenig Transparenz, zu wenig Mitbestimmung und zu wenig Information. Das wurde für die Besucher der SVV in Falkensee am 23.02.2011 Realität. Auf dem Besucherbalkon war die Beleuchtung ausgefallen. Obwohl sich der Bürgermeister und der Versammlungsleiter mehrmals entschuldigten, war es doch sehr anstrengen sich Notizen zu machen. Schuld waren die Bauarbeiten im Dachgeschoß. Peter Kissing (SPD) beklagte sich auch über das schlechte Licht im Saal und verwies darauf, das die Beleuchtung auch nicht der Arbeitsstättenverordnung entspräche. Er ermahnte Heiko Müller nochmals endlich Abhilfe durch Zusatzleuchten zu schaffen.

Wenn die Abgeordneten in Zukunft bei neuer Beleuchtung entscheiden, tappen vielleicht wir Bürger auch nicht mehr länger im Dunkeln. Dazu könnte auch der von der FDP eingebrachte Antrag etwas beitragen. Im Sinne von mehr Transparenz und mehr Information für den Bürger möchte die FDP ein neues Ratsinformationssystem einführen.

Das heiß Bürger sollen in Zukunft auch per Internet über die Website der Stadt die Beschlussvorlagen einsehen können, Anträge stellen können und so weiter. Auch sollte es eine Intern Bereich geben, was die Kommunikation verbessern könnte. Eine gute Idee. Wer hat denn schon als Otto Normalverbraucher die Zeit jeden Ausschuss und jede Versammlung zu besuchen. Da wird in der SVV über eine Vorlage und darauf der Entwurf 3 abgestimmt. Nur mit Mühe erfährt dann der Bürger, was dahinter steckt.

In anderen Städten ist man diesbezüglich schon weiter. Da können in Spandau z.B. die Bürger die Anlagen zu den Tagesordnungspunkten einsehen, Straßenschäden usw. melden. Das ist eine Form von Bürgerbeteiligung die ich mir wünsche. Leider werden Personen, die kein Internet oder die technischen Möglichkeiten haben benachteiligt. Auch ein gutes Beispiel ist die Internetseite des Rathauses Cottbus. Auch in Nauen hat man diesbezüglich Fortschritte gemacht. Nauen beteiligt sich auch an dem „Maerker“, wo Bürger Auffälligkeiten wie defekte Straßen, Müll usw. melden können. Was macht Falkensee? Nicht viel!

Heiko Müller hatte gleich eine Menge Gegenargumente zu bieten. Zu teuer wäre das ganze und viel zu aufwändig und und und. Er verwies auch auf die gemeinsamen Projekte mit Wustermark. Die Argumente nutzten nicht in der Abstimmung wurde dem Antrag der FDP mehrheitlich zugestimmt. Ob und wann ein CMS eingeführt wird bleibt aber offen. Es wird wohl noch ein langer Weg werden, bis Was ist CMS aber überhaupt:

Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor kann ein solches System in den meisten Fällen ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen.

Was mich immer wieder wundert ist die Tatsache, dass sich Heiko Müller immer wieder innovativen Ideen verschließt und eine Blockadehaltung einnimmt. Das gleiche Verhalten legte er an den Tag, als der Antrag des Jugendparlaments diskutiert wurde. Herr Müller hat es anscheinend nicht gerne wenn seien Internetseite Transparenz gemacht wird und er nicht mehr Einfluss auf die Inhalte und was veröffentlicht wird hat. Diese Erkenntnis hat auch der Seniorenbeirat gewonnen und entwickelt jetzt eine eigene Internetpräsenz..

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2 Kommentare zu “Wir tappern im Dunkeln!”

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