Kleebank verhindern! Spandau retten!

Eine Woche ist es her, das ein Interview der Spandauer Bürgermeister Kandidaten etwas Staub aufwirbelte. Zu deutlich war der Klassenunterschied zwischen Röding und Kleebank. Championsleague gegen Regionalliga halt. Sven Dartsch und meine Person wurden dann u.a bei Facebook angegriffen. Alles nur weil wir der Meinung waren, Kleebank wäre die falsche Wahl. Anstelle sich mal zu den Themen zu positionieren wurde nur unsachlich von den SPD Genossen diskutiert. Lustig fand ich auch die verzweifelte Suche nach Rechtschreibfehlern in meinen Texten und der Versuch politische Argumente ins Lächerliche zu ziehen. Übrigens Schulleiter Kleebank hat auch ein paar Rechtschreibfehler in seinem Text übersehen. Niemand ist perfekt Anlass für mich das Interview noch einmal genauer zu analysieren. Die Zuordnung der Antworten gestaltete sich schwierig, da Herr Kleebank sich nicht die Mühe gemacht hat die Antworten unter den Fragen zu platzieren. So richtig Lust hatte er wohl nicht die Fragen zu beantworten

1. Wer ist das eigentlich?“ Können Sie uns in zwei, drei Sätzen kurz Beschreiben, wer Helmut Kleebank ist?

So unbekannt wie Ihnen bin ich übrigens vielen Spandauerinnen und Spandauern nicht: Als Lehrer und nun auch Schulleiter haben mich viele Menschen im Bezirk kennen gelernt und sie wissen, dass ich auf Ihrer Seite bin.

Also klare 6 für die Antwort, weil hier wurde das Thema verfehlt.  Röding punktet hier klar, weil er seine Stärken und auch Schwächen erwähnt und nicht die beleidigte Leberwurst spielt.  Danach wurde es nicht wirklich besser.

Der Rest ließ sich den Fragen nicht wirklich zuordnen:

Ich kenne ihre Probleme und Sorgen ganz hautnah und finde es großartig, dass ich nun auch die Chance habe, all die Erfahrung und das Wissen in die anstehenden politischen Entscheidungen im Bezirk einzubringen. Die Probleme kennen wir alle, aber Herr Röding hat im Gegensatz zu Herrn Kleebank konkrete Lösungsansätze.

Die SPD macht eben ernst mit Bürgernähe: Sie hat mit mir einen Kandidaten aufgestellt, der in Spandau aufgewachsen und zur Schule gegangen ist und der eine Lehre zum Krankenpfleger absolviert und in Spandau in der Nervenklinik gearbeitet hat. Nach dem Studium habe ich in Spandau wieder gearbeitet, unter anderem an demselben Gymnasium, an dem ich einst mein Abitur abgelegt habe (Kant-Gymnasium).

Herr Kleebank, wann geht es in Ihren Antworten endlich mal um die Lösung der Probleme und nicht nur um Ihre Person? Was qualifiziert Sie die Probleme im Jugendamt anzugehen und Spandau als Standort für die Gesundheitswirtschaft zu etablieren?

Da sind natürlich Vorbilder wie Bürgermeister Bodin und Salomon prägend, aber jede Zeit braucht ihre eigenen Antworten und ich freue mich darauf, um das Vertrauen der Spandauerinnen und Spandauer zu kämpfen und dann die Dinge anzupacken: Wir brauchen Zusammenhalt in Spandau, in allen Ortsteilen muss gute Infrasturktur auch in Zeiten knapper Kassen erhalten werden, das Job-Center wird zur Chefsache und die Wirtschaftsförderung werde ich aus dem Dornröschenschlaf aufwecken. Denn nur mit neuen, guten Jobs, von denen die Menschen auch leben können, kann auch der Aufschwung nach Spandau kommen. Da hat der Bezirk Möglichkeiten gehabt – und nicht genutzt. Das will ich ändern.

Okay, das ist eine  Antwort, gerade im Jobcenter besteht Handlungsbedarf. Aber auch Herr Rödung hat das bereits zu Chefsache gemacht. Was wirklich Neues hören wir hier aber auch nicht. Viel BlaBla aber keine Inhalte.
Vielen Dank für diese interessanten Antworten. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Kandidatur. Haben Sie noch abschließend ein paar Worte die Sie den Lesern dieses Interviews mitgeben wollen?

Ach, und noch eine Bemerkung zum Schluss: es ist doch eine Selbstverständlichkeit , jemandem freundlich den Weg zu erklären. Das halte ich genauso wie Herr Birkholz, auch nach der gewonnenen Wahl.

Diese letzte Antwort ist gelinde gesagt eine Frechheit und strotzt nur so vor Arroganz und Selbstüberschätzung. Herr Kleebank hat hier die Chance verpasst ein Zeichen zu setzen. Herr Röding ist klarer Punktsieger.

Nun der Wähler weiß immer noch nichts über Kleebank und wie er Spandau regieren möchte. Keine Lösungen, keine Konzepte. Spandau braucht einen Bürgermeister mit Visionen, Konzepten und konkreten Lösungsansätzen. Spandau braucht einen Mann mit einer gewissen politischen Erfahrung, der auch das Rückgrat hat unpopuläre Entscheidungen durchzusetzen. Das ist Herr Röding. Das letzte was wir für Spandau brauchen ist ein besserwisserischer Oberlehrer, der zwar alles besser weiß, aber Spandau als erstes Versuchslabor für seine politische Tätigkeit betrachtet. Hier gelebt, sein Abitur gemacht zu haben und in der LNK gearbeitet zu haben reicht halt nicht. Auch wenn es die SPD Genossen gern hätten, wir stehen mit dieser Meinung nicht alleine dar.  Bei Treffen von verschiedenen Communitiys, die wir mit organisieren und im Social Network haben sich viel Spandauer ähnlich geäußert.

Uwe Abel

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2 Kommentare zu „Kleebank verhindern! Spandau retten!“

  1. Arroganz und Selbstüberschätzung genau das ist was Herr Kleebank wiederspiegelt ich war einst ein Schüler von ihm im Berliner Kant-Gymnasium und habe ihn als sehr selbstüberschätzend und intollerant für anderer Leute meinungen kennengelernt.
    Sein einziges interesse war der eigene Ruhm und nicht die Meinung anderer!
    In meinen Augen ist er in diesem Amt eines Volksvertreters vollkommen Falsch sein einziges Ziel ist sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
    Ich hoffe ihn sehen noch mehr Menschen wie ich und wählen einen passenderen Kanidaten.

    Gruß
    Patrick

  2. Uiuiui, Spandau retten? Warum retten wir nicht gleich Berlin oder Deutschland? Ach, ich glaube in den USA gibt es auch noch einiges zu retten …

    Einfach mal locker durch die Hose atmen …

    LG Emilio

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