Vangelis – Soil Festivites

Evangelos Odysseas Papathanasiou. Wer kann sich das denn merken? Keiner, darum nannte sich der Mann halt Vangelis. Muss ich noch was sagen? Seit seiner Zeit bei Aphrodites Child zusammen mit Demis Rousses hat der Mann eine beachtliche Solokarriere hinter sich und vor allem populäre Filmmusik geschaffen. Zum Beispiel die 1982 mit dem Oscar ausgezeichnete Musik zum Film „Die Stunde des Siegers.“ Dann wären da noch der „Blade Runner“ und „1492 – Die Eroberung des Paradieses (1492: Conquest of Paradise)“. Er komponierte auch die Hymne der Fußball-Weltmeisterschaft 2002. Erwähnenswert auch seine Zusammenarbeit mit Jon Anderson von Yes, mit dem er auch mehrere Soloalben produzierte. Highlight hier sicherlich, „The Frinds of Mr. Cairo“ mit dem Hit I´ll find my way home.

Die Musik aus dem 1984er Werk Soil Festivites könnte man schon fast als Dark Ambient bezeichnen. Diese Aufnahmen sind magisch, Improvisationen auf höchstem Niveau. Ein einfach spannendes Album zum Tagträumen.

Der Versuch die Musik in Worte zu kleiden:
Movement 1, das Hah aha hah und der eine, sich ständig wiederholende Akkord erinnern ein wenig an Art of noise- Momnets in Love und an Laurie Andersons – Oh Supermann. Der Melodienteppich mit seinen Wechseln könnte glatt vom Soundtrack „Bladerunner“ stammen, der zwar 1982 komponiert wurde, aber erst später veröffentlicht wurde. Dazu gibt es noch Natursounds, ein Gewitter und Regen. Schon wegen diesem Track lohnt sich die Platte.

Movement 2 ist im Vergleich dazu etwas minimalistisch. Hörprobe weiter unten.

Movement 3 hat dagegen etwas orchestrales, bombastisches, wirkt düster.

Movement 4 ist ähnlich düster erinnert einen Noir Film mit einem Thema aus einem düsteren Pink Panther Film.

Movement 5 klingt chaotisch, sehr experimentell. Die ersten Pressungen hatten übrigens einen kleinen Fehler, wurde der etwas längere Break im Movement 5 falsch interpretiert und die nach der kurzen Pause auf der Platte folgende Musik als Movement 6 auf dem Cover angegeben. Der Fehler wurde später korrigiert. Bei dem Stück hat sich dann Vangelis auch wieder von der Klassik beeinflussen lassen. Gerade zum Ende hin muss ich an Grieg denken.

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