Beigel ist back? Freut sich da Herr Oehme drauf?

Um obige Fragen zu beantworten: 1. Könnte sein. 2. Sicherlich nicht.

Heute berichtete die „Mark online“ mal wieder über Matthias Beigel. „Angriffslustig, wie eh und je“ wird getitelt. Stimmt das? Ist Herr Beigel wieder da oder war er gar nie weg?

Also ich empfand das ja eher als Strohfeuer, was Herr Beigel da entfacht hat. Hüfig war in der Presse über ihn zu lesen, weil er Bodo Oehme attackierte. Das fand ich gut. Seit dem er die Stelle als Pressesprecher der Fraktion im Landtag angenommen hat, machte er sich doch etwas rarer. Das wurde mir jedenfalls von einigen Bürgern in Schönwalde berichtet. Auch seine Art mit Frau Zock umzugehen, was ja zum Austritt ihrerseits führte, ist nun wahrlich kein Ruhmesblatt.

Das war auch das einzige, was ich zuletzt in der Presse von der Schönwalder SPD wahrgenommen habe. Wie wäre es denn nochmal mit einem Statement zum Thema Rathaus Mieten oder dem ominösen Vertrag zwischen Frau Schwenger und der Gemeinde? Die Sache mit dem Poloplatz könnte auch ein Wahlkampfthema werden. Brennpunkte und kritische Themen gibt es genug. Schönwalde soll ein Ort für Familien werden und kein Schicki Micki Club. Die Anwesenheit bei der einen oder andern Gemeindevertreterversammlung wäre von Vorteil gewesen.Habe ich ja zeitlich auch nicht immer geschafft. Ich glaube nicht, das die Fraktion ihn wirklich über alle Details informiert hat.

Nach 100 Tagen zieht also Matthias Beigel für sich eine positive Bilanz. Etwas verfrüht finde ich. Die Versäumnisse der letzten Jahre mit 100 Tagen aufzuwiegen ist nicht ganz passend. Zulange hat sich die Schönwalder SPD zum Wackeldackel von B. Oehme degradieren lassen. Bitte immer schön alles abnicken.

Die Ansätze zum Thema Kita, Senioren und Rathauskosten sind da, aber reicht das? Auch das Leitlinienpapier ist ein guter Ansatz. Die Frage ist nur kann er die Schönwalder Genossen wirklich dazu bewegen Profil zu zeigen und ihm zu folgen? Kann Beigel wirklich die SPD zu einem starken Gegner aufbauen, wenn er auf so vielen Hochzeiten tanzt? Daher halte ich das Eigenlob für etwas verfrüht. Möchte aber Herrn Beigel dazu ermuntern weiter zu machen. Ich glaube schon, das sich viele Schönwalder Bürger sich über eine Alternative bei der Wahl zum Bürgermeister freuen würden.

Einen Seitenhieb auf Bodo Oehme ist im Artikel auch zu finden: „Ich finde es traurig, wie sich Bodo Oehme seit 100 Tagen verhält. Ein gestandener Mann wie er, sollte den Wettbewerb annehmen, statt sich ständig darüber zu beschweren. Kritik gehört in einer Demokratie dazu.“

Da hat er nicht unrecht. Aber Herr Oehme sagte mir ja bei einer GVV auch, er hätte ein anderes Verständnis von Demokratie. Wer so etwas verlauten lässt, handelt und denkt vermutlich gar nicht demokratisch. Herr Oehme reagiert mitunter, sagen wir mal, etwas merkwürdig wenn seine Vorschläge nicht gleich angenommen werden. Werden in der Gemeindevertretung mal Nachfragen gestellt, wird den kritischen Hinterfragern gleich unterstellt, sie wollten nur blockieren. Nachfragen sind nicht gewünscht. Die Opposition in Form von Herrn Beigel nimmt Bodo Oehme nur als Störung war. Eine inhaltliche Auseinandersetzung findet nicht statt.

Nun was nicht ist, kann ja noch werden. Ich hoffe Herrn Beigel mal bald wieder auf einer GVV zu sehen und mich würde seine Position zu einigen Themen schon mal interessieren. ich hoffe auch, das die SPD Schönwalde noch um das Amt des Bürgermeisters kämpfen wird.

Uwe Abel

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