Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken.

Berlin Spandau: Diese Weisheit wird oft in Zusammenhang mit Firmen gebracht, wo es nicht so richtig läuft. Meistens stellt sich heraus, das es nicht an den Mitarbeitern liegt, sondern an den Führungskräften.

Auch im Rathaus Spandau kann man dies gerade erleben. Es geht um das Ressort der Jugendstadträtin Frau Meys. Im Amt der Stadträtin stinkt es gewaltig und nicht nur nach Fisch.

„Das Maß ist voll. Die Jugendstadträtin ist nicht in der
Lage, das ihr unterstehende Jugendamt zu führen“, kritisierte
Fraktionschef Arndt Meißner scharf.

Frau Meys ist für „die erheblichen Mehrausgaben bei den „Hilfen zur Erziehung“ in Millionenhöhe“ verantwortlich und hat Ihr Amt nicht im Griff. Anders sind die Klagen der Mitarbeiter im Jugendamt nicht zu erklären.

Wiederholte Beschwerden über Personalmangel und eine chronische
Überlastung sind die Hauptprobleme. Besonders relevant und ein Beleg für ein Fehlbesetzung in der Führungsposition ist die mangelnde
Unterstützung bei der Lösung dieser und anderer Probleme. Dazu kommt dann noch ein hoher Krankenstand und die Abwanderung von jungen, kompetenten und qualifizierten Mitarbeitern.

In jedem Wirtschaftsunternehmen würde jetzt die Geschäftsleitung ein ernsthaftes Gespräch führen um der Situation Herr zu werden. Im Zweifelsfall muss die Führungskraft ausgetauscht werden um weiteren Schaden abzuwenden.

Das ganze geht ja schon eine ganze Weile zu Lasten der Mitarbeiter wie die Gewerkschaft feststellt:“ Allein in diesem Jahr sind mehrere Dutzend Überlastungsanzeigen an die Stadträtin gegangen. Wenn mal Reaktionen kamen, dann solche, die nicht hilfreich waren“ so der stellvertretende Personalratschef im Bezirksamt,Klaus-Dietrich Schmitt. „Das Vertrauen zu dieser Leitung ist nachhaltig gestört“. Das führe dazu, dass mittlerweile jede fünfte Stelle
im Jugendamt nicht besetzt sei. „Junge Kollegen haben wieder
gekündigt, da sie diese Arbeitsbedingungen für unmenschlich
hielten“, so wird Schmitt im Spandauer Volksblatt zitiert.

Frau Ursula Meys ist nicht Kritik fähig und weist die Anschuldigungen von sich „Ich habe immer auf alle Überlastungsanzeigen reagiert.“ Auch danach verliert sie sich in den üblichen Schutzbehauptungen. Da wird mir beim Schreiben übel. Hat Frau Meys doch bisher keine Erklärung geliefert warum sie in der Familienhilfe so hohe Ausgaben hat.

Frau Meys Sie stinken mir gewaltig und sollten schon mal Ihren Platz räumen. Eine Wiederwahl halte ich für ausgeschlossen, da die SPD keinen wirklichen Gegner zu Herr Röding aufstellen konnte. Ihr Listenplatz ist nur Makulatur und ein weiteres Indiz für die Inkompetenz der Spandauer SPD.

Uwe Abel

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