SPD Schönwalde hat sich verzockt!

Auf diesen Gedanken könnte man kommen, wenn man in der Regionalpresse über das Parteiausschlussverfahren gegen Ines Zock liest. Hat ja wohl nicht so ganz geklappt. Die Sympathien sind klar auf Seiten der charismatischen Ines Zock.

Also im Kurzstil. Die SPD Schönwalde war keine echte Opposition zur CDU. Frau Zock wollte richtig Politik machen und sich nicht zur Abnickerin von Bodo Oehme und seiner CDU machen lassen. Also gründete sie mit Michael Laarß die Fraktion Grün, Sozial und Gerecht. Die SPD und allen voran Frau Bärbel Eitner fanden das nicht gut und beantragten den Parteiausschluss. Unterstützung hierbei leistete Matthias Beigel.

Dann letzte Woche die Überraschung; Ines Zock trat aus der Fraktion Grün, Sozial Gerecht aus. Eigentlich hätte ich jetzt vermutet, das es einen Deal gab und jetzt alles wieder gut wird. Denkste, der Druck und das ganze Schmierentheater haben wohl Frau Zock endgültig gereicht.

Immerhin den Parteiausschluss konnten die Genossen nicht durchsetzen. Ein Teilerfolg, obwohl die Aberkennung der Mitgliedsrechte sicherlich nicht für die Arbeit als Gemeindevertreterin förderlich ist. Auch geben sich Eitner, Beigel und die SPD mit dem Urteil nicht zufrieden. Das Urteil ist für sie eine Niederlage und daher gehen die Herrschaften in die Berufung.

Schade eigentlich. Anstelle sich selbst zu bekriegen und engagierte Politiker aus den eigenen Reihen zu blockieren, könnte man ja wieder richtig kommunale Politik machen. Ansätze hierzu hatte Herr Beigel schon gezeigt. Schönwalde hat es dringend nötig, sieht man sich zum Beispiel das Thema Rathaus und Klimaanlage an. Es hatte den Anschein, das Herr Beigel vom Landesverband der Frau Eitner vor die Nase gesetzt wurde, damit endlich mal Zug in die SPD Schönwalde kommt.

Ich würde mich freuen, wenn Frau Zock der kommunalen Politik erhalten bliebe und die SPD Genossen gemeinsam mit ihr, der CDU und Herrn Oehme endlich Paroli bieten würden. Es ist wirklich Zeit, das die SPD diese Provinzposse zu ihrem eigenen Vorteil beendet.

Uwe Abel

Advertisements

2 Kommentare zu “SPD Schönwalde hat sich verzockt!”

  1. Dazu fällt mir auch ein Sprichwort ein. Nämlich; „Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln.“ Der SPD-Vorstand hat aber nun mal die Faust gegen mich geballt. Das zeigt sich daran, dass man trotz den harten Urteils der Landesschiedskommission, in die Berufung gehen will. Der Vorsitzende, Matthias Beigel, äußerte sich dazu wie folgt: „Die Bürger werden es uns danken“. Für mich stellt sich hier die Frage, warum irgend ein Bürger es der SPD Schönwalde-Glien danken sollte, wenn man seine Kraft und Energie auf solche sinnlosen Ziele konzentriert. Geht es dem SPD Vorstand darum, Recht zu bekommen? Und was hat der Bürger davon, und interessiert es ihn überhaupt? Ich denke, es interessiert den Bürger nicht. Die Bürger sind vor allem daran interessiert, dass eine Partei oder politische Organisation sich für die Interessen und Belange der Bürger einsetzt, diese politisch vertritt und durchsetzt. Damit hätte man gerade in Schönwalde-Glien derzeit alle Hände voll zu tun…

    Ines Zock

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s