Wolf People – Tiny Circle

Ich bin weiterhin auf meiner musikalischen Zeitreise. Heute führt mich die Reise ca. 50 Jahre zurück. Die Briten „Wolf People“ reisen musikalisch an das Ende der 60iger Jahre. Da hört man etwas Captain Beefheart, Krautrock a la Amon Düll, Can und Jethro Tul raus. Auch ein bisschen Garage Rock klingt durch.

Gerade Tiny Circle erinnert mich an Jethro Tull und Ian Andersons Flöte. Bei Morning Born muss ich an die alten Led Zeppelin denken und höre auch ein bisserl Hawkwind raus. Auch be Cromlech wabbern Synthieklänge like dem Spaceship durch. Die Gitarre reiß einen aus jeglicher Lethargie.

Jetzt die zweite Seite aufgelegt. Oha Intro, MC5 trifft Hawkwind. „one by One from Drony Reach lässt kein Zweifel an der Vielseitigkeit der Band aufkommen.

Castle Keep ist fast bluesig. Der Drum Part ist irgendwie indianisch. Eine Nummer, die in einem furiosen Finale endet. Muss glatt an Vanilla Fudge denken.

„Banks of Sweet Dundee“, da muss ich wieder an mittelalterlich angehaucht Jethro Tull denken. Die spanische Gitarre im Hintergrund ist echt schräg. Einen kurzen Moment kommt mir der der gute Robert Calvert in Erinnerung. Seine Soloscheiben jedenfalls. Ein würdiger Abschluss dieser Scheibe.

Das Ganze könnte man als Neo Psychodelic Blues FolkRock bezeichnen. Dem geneigten Hörer fallen sich noch andere Assoziationen ein.

Fazit ein Album, das nie langweilig wird und immer spannend bleibt. Hört mal in Ruhe bei eurem lokalen Plattendealer rein.

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