Alkohol, Alkohol….

…..ist das Dressing für deinen Kopfsalat. Nicht nur Grönemeyer  hat das Thema musikalisch behandelt. In der Öffentlichkeit wird das Thema auch oft diskutiert. Allerdings kommen nur selten konstruktive Vorschläge.

Auch in Spandau regen sich immer öfter Leute über die „Alkis“ an öffentlichen Plätzen auf. Auch mich stört die Anwesenheit Bier- und Schnapstrinkender  Leute auf Bänken in der Altstadt und im Falkenhagner Feld. Einer tut was Martin Matz von der SPD. In seinem Blog berichtet er über seine Initiative. Da bewegt einer was. Her Matz hat nicht nur Verbote, sondern auch ein Konzept

Berichtet wird aber auch, das die CDU mal wieder nichts besseres zu tun hat als die Initiative zu zerreden. Mangels eigener Konzepte auf den politischen Gegner ein zu prügeln und seine Initiative klein zum machen ist alles was von der CDU kommt. Anders kann man ja die Äußerungen in der BZ von Thorsten Schatz nicht erklären. Es ist schon erstaunlich, das man sich mal wieder der Boulevardpresse bedient. Wenn Herr Schatz wüsste, das Alkoholismus eine Krankheit ist und sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hätte würde er uns einen Alternativvorschlag präsentieren. Schade das sich Herr Schatz auf das BZ Niveau herabgelassen hat.

Um das mal klar zustellen. Die Trinker müssen aus der Öffentlichkeit verschwinden. Ein Verbot ist das eine, aber es muss auch Hilfe angeboten werden. Alkoholismus ist eine Krankheit und bedarf der Therapie. Das ganze Problem ist komplexer und nicht nur das Problem einiger weniger. Es ist ein Problem der ganzen Gesellschaft. Der lasche Umgang mit Alkohol in der Werbung usw. fördert Alkoholkonsum und verharmlost ihn. Ich persönlich fordere, das Alkohol so teuer wird,das Jugendliche ihn nicht bezahlen können. Aber der Staat verdient ja auch am Alkoholverkauf.

Aber egal die Initiative von Herrn Matz kann ich nur begrüßen. Auch die Anwohner haben eine positive Sichtweise auf das Thema. Wollen wir hoffen, das die CDU hier nicht mit Ihren unbedachten Äußerungen wieder Panik geschürt hat.  Die Trinkerstube ist ein guter Ansatz. Das dort auch Alkohol konsumiert ist vertretbar, wenn das nicht ausartet. Gut gemacht Herr Matz ich hoffe Sie finden in der Bevölkerung noch mehr Unterstützung.

Uwe Abel

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2 Kommentare zu “Alkohol, Alkohol….”

  1. Sehr geehrter Herr Abel,
    wie so oft sind Sie nur unzureichend informiert.

    Das „Projekt der SPD“ mit dem sich Herr Matz jetzt rühmt, geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion vom 4.5.2009 zurück (http://www.berlin.de/ba-spandau/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=5323&options=4#searchword).

    Wie Sie unserer Presseerklärung zu dem Thema (http://www.cdu-spandau-fraktion.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=332) entnehmen können, gibt es verschiedene Fragen, die Herr Matz im zuständigen Sozialausschuss nicht beantwortet hat.

    Zum Beispiel, warum von den 180.000 Euro, die die BVV auf Antrag der CDU für aufsuchende (!) Straßensozialarbeit zur Verfügung stellt, nur 50.000 Euro tatsächlich in die Sozialarbeit fließen und die restlichen 100.000 Euro für die Miete des Büros drauf gehen.

    Im übrigen ist dieses Projekt für die Wilhelmstadt, die Altstadt und die Neustadt gleichermaßen gedacht. Dennoch hat Herr Matz gegen den ausdrücklichen Willen der Stadtteilkonferenz Wilhelmstadt und gegen das Votum des Wirtschaftshofes entschieden, dass das Büro in die Neustadt kommt. Auch die Trägerauswahl wurde ohne den zuständigen Fachausschuss vorgenommen.

    In der Tat kritisieren wir, dass man in dem Laden des Trägers, das im Konzept lediglich als „Büro“ vorgesehen ist, Alkohol konsumieren kann. Die Sozialarbeiter haben laut dem Fachkonzept die Aufgabe die Alkoholkranken von der Straße in die in ausreichendem Umfang existierenden Beratungsangebote im Bezirk zu bringen. Dazu ist kein Alkoholkonsum im eigenen Büro notwendig.

    Wir haben daher Herrn Matz aufgefordert, die Bevölkerung in der Neustadt über seine Pläne zu informieren und zu befragen. Dieser Forderung ist er am Freitag nachgekommen.

    Dies alles habe ich in einem halbstündigen Gespräch auch der BZ erläutert. Doch die ist in der Tat auf kurze Darstellungen aus, weshalb man mitunter auch mal auf einen Satz reduziert wird. Wie Sie aber bei neutraler Sichtweise merken könnten, hat auch Herr Matz Sorge, dass sein Projekt nach hinten losgehen köönte, denn sonst hätte er in der BZ nicht bereits angekündigt, den Laden wieder zu schließen, wenn dort tatsächlich übermäßig Alkohol konsumiert wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thorsten Schatz

    1. Sehr geehrter Herr Schatz,

      doch die Informationen lagen mir schon vor, ich fand sie nur nicht sehr produktiv bzw. zielführend. Ich habe mich aber auch nur auf die letzten Ereignisse bezogen. Das die SPD nicht gerne Fragen, gerade wenn sie unangenehm sind und es um das liebe Geld geht, beantwortet ist bekannt und wurde ja auch schon andrer Stelle von mir bemerkt. Den Wink mit dem Zaunpfahl bezüglich der BZ, haben Sie ja aufgenommen. Interviews in der Presse sind immer ein heikles Thema. Ich denke das muß man dann auch für die Äußerung von Herrn Matz gelten lassen, dessen Äußerung auch in einem andern Kontext standen. Im übrigen kann man so ein Projekt nicht nur in irgendwelchen Anträgen oder Sitzungen perfektionieren. Irgendwann muß man einfach entscheiden und das ganz zum Laufen bringen um verwertbare Ergebnisse zu bekommen. Das hat Herr Matz getan und das ist auch gut so. Da er Bedenken hat und ggf. Gegenmaßnahmen bereit hält, falls etwas aus dem Ruder läuft, zeigt wie ernst und verantwortungsvol er das Thema angeht
      Uwe Abel

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