Speer ein Verschwörungsopfer?

Das wird ja immer toller. Gestern hatte ich über den Skandal um Rainer Speer geschrieben, da fällt mir der MAZ-Artikel von heute in die Hände. Ehrlich ich, ich weiß nicht ob ich schreien oder lachen soll. Herr Speer ist vergesslich und weiß nicht mehr, mit wem er seit wann befreundet ist.  Dann gibt es da noch einen CDU Mann, der anstelle seiner eignen Partei lieber dem politischen Gegner spendet. Das ist ja irre, es wird aber noch besser. Wird aus der Paddelbootaffäre doch noch ein „Watergatskandal“? Denn….

…..der Laptop von Rainer Speer wurde vermutlich gestohlen. Das war am 30.Oktober 2009. Jetzt vermutet Speer, das Material von dem Rechner in bestimmten Medien kursiert. Er wüsste aber nicht, ob es sich dabei um authentisches Material oder um manipulierte Daten handelt. Das ist doch Pfeifen im Wald.

Ich sage der Mann lügt und versucht seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Er weiß genau,was für belastendes Material auf dem Rechner ist. Der Besitzer der Daten ist Herrn Speer bekannt. Nun, wenn die Sache so klar ist, warum schaltet er nicht die Polizei ein? Wenn es sich um Diebesgut handelt, mach sich der Besitzer der Hehlerei schuldig. Sehr seltsam. Herr Speer hat anscheinend Sorge, das die Daten, die bis in die 90iger Jahre zurück gehen, belastendes Material enthalten. Wenn man da von dienstlichen und privaten Mails und sogar von Verschlusssachen liest, die auf dem Rechner nun anscheinend Dritten frei zugänglich sind, fragt man sich wie es Herr Speer eigentlich mit dem Datenschutz hält.

Ich bin mal gespannt wann alle Karten auf den Tisch kommen und wie die Sache ausgeht. Nachdem in der Sondersitzung des Haushaltskontrollaussschuss so viele Fragen ausbleiben scheint Speer nicht nur in Hinsicht auf seine Freundschaften ein schlechtes Gedächtnis zu haben. Platzek sollte sich weise entscheiden und Speer bis zur endgültigen Klärung suspendieren. Es geht nicht darum die SPD Politik als käuflich hinzustellen, sondern darum endlich mal Transparenz in die ganzen Vorgänge um den Verkauf der BBG und der Krampnitz-Kasernen zu bringen.

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Ein Kommentar zu “Speer ein Verschwörungsopfer?”

  1. Tja aus der Affäre Speer scheint jetzt eine Affäre Platzeck zu werden. Die Frau, die ein uneheliches Kind von Speer haben soll, beim Jugendamt keine Vaterschaft angab und deshalb amtlichen Unterhaltsvorschuss bezog, war Mitarbeiterin in Platzecks Umweltministerium. Dessen enger Freund Rainer Speer war dort Staatssekretär. Das war 1997, als sie schwanger wurde. Die Politiker, sei es Speer oder Platzeck verdienen doch genug Geld. Warum zahlen die das nicht aus ihrer Privattasche. Ich vermute mal, weil sie gierig sind. Jedes Unternhemen hat ein Controlling. Warum gibt es das bei Politikern nicht?

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