Oh dieser Sarrazin.

Falkensee / Berlin- Nein, ich mag ihn nicht, den Herren Sarrazin. Ich halt Ihm mit Verlaub gesagt für menschenverachtend und unsozial. Jemand der das falsche Parteibuch in der Tasche hat und  brisante Themen ausschlachtet um sich auf übelste und populistische Weise zu profilieren. Aber vielleicht ist er ja nur auf eine seltene Art dumm. Okay ich habe das Buch nicht gelesen und werde es nicht tun. Kann ich mir von meinem Hartz IV auch nicht leisten 🙂

Die bisher zitierten Äußerungen finde ich aber sehr bedenklich. Herr Sarrazin, darf sich daher nicht wundern, das er als Rassist bezeichnet wird. Mit dem Problem, das er aber anspricht, spricht er vielen Deutschen aus der Seele.  Hilfreich um eine Lösung für unsere Problem zu finden ist sein Beitrag aber nicht. Vielmehr schürt er die Ängste und gießt noch Öl ins Feuer.  Ein entscheidender Punkt wurde nämlich vergessen. Damals, als die BRD Fremdarbeiter brauchte, hat keiner damit gerechnet oder es gewollt, das sich unsere Gäste bei uns niederlassen. Es gibt dazu einen interessanten Artikel in der Wikipedia. An eine Integration war damals nicht zu denken. Daher ist es auch kein Wunder, das sich die Arbeiter mit ihren Familien in bestimmten Gebieten angesiedelt haben. Dort haben Sie sich einen eigenen Kulturkreis geschaffen. Ich glaube auch nicht, das dies unser Problem ist. Nach der Öffnung der Mauer, und durch das Zusammenwachsen Europas, usw. strömen jetzt viel mehr Kulturen in unser Land. Wenn der Staat merkt, das er damit überfordert ist oder die Situation uns vor wirtschaftliche Problemen stellt muss man umdenken und zwar ohne solche Äußerungen wie von Herrn Sarrazin. Ein Hauptproblem ist es, das wenn man sich Gedanken zur Zuwanderungs- und Ausländerpolitik macht sehr schnell in die rechte Ecke gedrängt wird. Ich finde es ist nicht verkehrt, wenn man den Daueraufenthalt in unserm Land an gewisse Bedingungen knüpft. Eine Integration muss ja nicht heißen, das ein Muslim seinen Glauben aufgeben muss oder auf seine typische Kleidung verzichten muss. Ich finde aber schon das er sich an gewisse Regeln und Gesetze halten muss und die Landessprache zumindest halbwegs beherrschen sollte. Einen Einbürgerungstest halte ich für sinnvoll. Was die Einwanderung angeht könnte man sich z.B mal an der USA oder an Australien orientieren. Das Thema gibt noch viel Raum für Diskussionen her.

Fazit: Herr Sarazin sollte sich nicht mehr äußern und solche Bücher schreiben. Das Thema sollte konstruktiv angegangen werden. Mitbürger mit Migrationshintergrund sollten nicht pauschal diffamiert werden und aktiv integriert werden, vor allem schneller. Bei Anderen, die sich selbst isolieren und anscheinend nicht integriert werden wollen muss dann aber ebenso schnell eine Entscheidung getroffen werden.

Uwe Abel

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Ein Kommentar zu “Oh dieser Sarrazin.”

  1. Und die kostenlose Werbung für das Buch von Sarrazin geht weiter. Wer den ganzen Tag die Schlagzeilen beherrscht, dem sind Mega Verkaufszahlen sicher. Jetzt bleibt mal abzuwarten ob der Gabriel ihn aus der SPD wird und die Merkel aus der Bundesbank. Ich glaube, wenn das Thema in ein paar Tagen durchgekaut ist, verlauft sich das bis zum nächsten Buch von Sarrazin im Sande.

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