Satt und selig im wahrsten Sinne des Wortes.

Gestern am 11.08.2010 nach dem Kino, die Sonne versank schon hinter dem Horizont. Wir setzen uns direkt am Reformationsplatz in der Carl-Schurz-Str. ins Satt und Selig. Das Restaurant war sehr gut besucht und wir mussten auf einen freien Platz warten. Oben an der Nikolaikirche spiegelt sich die rote Abendsonne, die Krähen nahmen ihren Platz für die Nacht auf dem Dach der Kirche ein. Kurfürst Joachim II. blickte streng auf uns herab. Dazu hatte er aber keinen Grund.

Das Satt und Selig hat keine weitere Werbung nötig, so gut wie es besucht war. Der Grund dafür wurde uns im Laufe des Abends klar. Wir mussten zwar etwas länger warten, dafür kamen die Gerichte frisch aus der Küche, das hat man einfach gemerkt. Bei der Möhren.Ingwer Suppe hatte ich einen direkten Vergleich, war ich doch letzte Woche im Hotel Kornprinz, dem Flaggschiff der Falkenseer Gastronomie eingeladen. Die Suppe im Satt und Selig war kräftiger und schmeckte frischer. Auch war die Portion etwas größer. Mein Frau hatte dann noch einen leckeren Salat mit Huhn und asiatischer Soße, nicht zu scharf, genau richtig. Ich habe geschlemmt und mir Rinderfilet Beaujolais gegönnt mit frischen Spinat, natürlich ohne Blubb. Der Spinat war ein Gedicht. Die Kartoffelspalten waren in Ordnung und das Fleisch war genau richtig durch. Fantastisch! Auf den ersten Blick erscheinen die Preise hoch, aber das Preis – Leistungsverhältnis stimmt. Das Essen hat eine hohe Qualität und die Portionen sind großzügig. Der Begriff internationale Küche stimmt, Schweiz, Asien und die Cajun Küche geben sich ein Stelldichein.

Schön das der Inhaber vom Satt und Selig, Robert Mainz Mitglied in unserer Gruppe ist. Er selbst schreibt in seinem Profil:

Eines der schönsten Restaurants in Berlin-Spandau, das SATT UND SELIG. Mit 70 Innen- und 80 Außenplätzen auf der Sommerterrasse in der Altstadt Spandau für Veranstaltungen aller Art geeignet. Direkt an der Nikolaikirche gelegen.

Da hat er nicht gelogen, vielleicht können wir ja mal ein gemeinsames Event im Satt und Selig machen.

Uwe Abel

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Ein Kommentar zu “Satt und selig im wahrsten Sinne des Wortes.”

  1. Na dem kann ich nur mehr als widersprechen. Wir waren dort zum Frühstück. Der Latte völlig verlaufen. Dazu noch als Gipfel einen Strohhalm drin. Serviert mit einem Ikea – Billiglöffel. Das ganze samt des Kaffees der Begleitung in lauwarm. Der Gastraum an den Wänden mehr als leicht schmuddelig. Der Tresen kaum erkennbar wegen des ganzen Trödels der dort stand. Das Personal oder wie auch immer nahm sich Stühle von anderen Tsichen, damit sie im Gastraum essen konnten. Vorher standen sie essend im Raum. Netter Anblick. Mein Frühstück ( Strammer Max ) war besonders grauenvoll. Völlig zerweichtes Brot unter dem Schinken. Obend drauf zwei Minispiegeleier mit tiefbraunem Rand. Sah ein wenig ekelig aus. Nach dem servieren des “ Essens “ war vom Personal nicht mehr viel zu merken. Ich mußte erst aufstehen und jemaden holen, der mir dann erklärte, dass die Gäste das Essen in der Form immer so wollen. Na so geschmacklos kann kaum ein Spandauer sein. Wiederwillig wurde das Essen neu zubereitet. Nie nie wieder werde ich diesen Laden betreten. Nicht so lange es so schmuddelig drin aussieht. Seht euch mal die Wände an. Grausam. Nur Staub. Auch auf der Deko. Stühle wackeln. Einfach nur schlimm. Und dann keinerlei Ahnung von dem was dort läuft.

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