Quo Vadis SPD Schönwalde?

Ich möchte betonen, dass der folgende Kommentar, Gedankenspiele enthält, denen nicht unbedingt beweisbare Fakten vorliegen. Ich finde aber man sollte ruhig mal um die Ecke denken, wie es um die Politik im Havelland bestellt ist. Die Brawo berichtet heute:

Bärbel Eitner will als Vorsitzende der SPD Ortsvereins Schönwalde zurücktreten und hat Matthias Beigel als Nachfolger vorgeschlagen. Fraktionsvorsitzende wird sie aber bleiben. Beigel kommentiert seine Nominierung so“ Ich ziehe meine sprichwörtlichen Hut davor, dass Bärbel Eitner erst jetzt, wo sie die Wende zum positiven vollendet hat, diesen Schritt vollzieht.“ Anscheinend geht es um die parteiinterne Krise, die mit dem Parteiausschluss von Ines Zock vorläufig endete. Man muss sich natürlich fragen, warum die SPD nicht wollte, das Ines Zock als Gegenkandidatin bei der Bürgermeisterwahl gegen Bodo Oehme antritt. Mann könnte den Eindruck bekommen, dass die SPD hier einen Kuschelkurs fährt. Eitner und Beigel wollen anscheinend auch in Zukunft keinen Kandidaten aufstellen und verweisen darauf, dass sie erst mal wieder das Vertrauen wieder gewinnen wollen. Das dürfte nicht so einfach werden.
Die SPD in Schönwalde ist keine echte Opposition und hat sich selbst zum Abnicker der Entscheidungen von Bodo Oehme und der CDU gemacht. Ein Problem, das anscheinend im Havelland weit verbreitet ist. Haben CDU und SPD das Fell des HVL-Bären unter sich aufgeteilt um ihre Machtposition zu stärken und den andern Parteien die Chance zu nehmen zu regieren? Über diese Merkwürdigkeit wurde bereits schon berichtet.

Mathias Beigel war zuletzt auch Dauergast bei der Gemeindevertretung und unterhält anscheinend ein gutes Verhältnis zu Bodo Öhme. Ich hatte auch schon kurz Kontakt mit Herrn Beigel und möchte ihm mal was für die Zukunft auf den Weg geben. Wenn man sich mit jemanden unterhalten will, spricht man denjenigen nicht von halb hinten von der Seite an, sondern geht auf ihn zu schaut denjenigen an und stellt sich erst mal vor. Herr Beigel dürfte sich daher nicht über meine barsche Art gewundert haben. Vom ehemaligen Referenten von Heide Simonis hätte ich ein bisschen mehr Stil erwartet.

Ich persönlich würde mich freuen, wenn es demnächst eine energischere Opposition geben würde. Wenn gewünscht würde die Piratenpartei HVL und meine Person Ines Zock als Kandidatin unterstützen. Die Bürger müssen aufgerüttelt werden und wieder Interesse an der Politik bekommen und Entscheidung wieder schärfer hinterfragen. Nehmt euer demokratisches Recht war den Politikern auf die Finger zu schauen und auch bei Bedarf auf dieselben zu hauen. Natürlich im übertragenen Sinne, Gewalt als politisches Mittel lehnen wir ab.

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