CAMEL – Stationary Traveller v. 1984

Sommerloch? Da schreibe ich doch mal über mein Hobby.Vorgeschichte: Nun begab es sich im Jahre des Herrn 1992 das mich ein Mitschüler (ich war in der Umschulung) ansprach. Sein Nachbar hatte seine Wohnung verlassen und wäre nicht wieder aufgetaucht. Er müsse den Dachboden aufräumen. Unter anderem störten ihn auch ca. 200 Schallplatten. Nun uneigennützig wie ich bin habe ich ihn natürlich von der Last erlöst. Hähä. Klar hat er etwas Kohle bekommen. Das runterschleppen vom Neukölner Dachboden hat mich zwar ein paar Kalorien gekostet, Aber als ich zu Hause Inventur machte, merkte ich schnell ich habe ein Schnäppchen gemacht. Zappa, Hendrix, Doors, Johnny Winter um nur einige zu nennen. Danke Werner! ich hoffe du bist trocken geblieben und es geht dir gut! Aber welche, ja welche sollte ich zu erst hören? Beim Blättern stieß ich auf ein Cover das aussah wie eine Sepia Fotografie mit Altdeutscher Schrift. CAMEL -Stationary Traveller. Camel? Hatte ich schon mal gehört, Moonmadness, Raindance, Mirage; Platten für die Ewigkeit. Pete Bardens war hier nicht mehr dabei und wandelt auf Solo-Pfaden (in Dreams i can fly) und verstarb viel zu früh am 22.01.2002. Die Scheibe erschien 1984 als Berlin noch geteilt war, für mich als Westberliner, der damals eine Freundin im „Osten“ hatte wurden beim Hören der Scheibe Emotionen und alte Erinnerungen geweckt. Ich hatte das Gefühl, das ist der Soundtrack zu einem Teil meines Lebens. Bis heute ist diese Platte eine meiner absoluten Lieblinge. Die kommt mit auf die einsame Insel.

A.
1. Pressure Points (instrumental) – einfach nur schön

2 Refugee (dt. Flüchtling)

3. Vopos, ohne Worte das Teil ist düster mit einem Beat, der einem nicht mehr Los lässt. Text sinngemäß ein Alptraum ist zum Leben erwacht. Im link der deutsche(na ja) und der englische Text http://lyricskeeper.de/de/camel/vopos.html
http://lyricskeeper.de/de/camel/vopos.html

4. Cloak and Dagger Man (geheimnisvoller mysteriöser Man), Stasi, IM. Mit Irrem Synthysolo rockig

5. Stationary Traveller (instrumental) mit Panflötensolo und schönem Intro an der spanischen Gitarre

B.

1. West Berlin, Was für eine Hymne.

2. Fingertipps, traurig aber mit schönem Sax solo

3. Missing , (dt. vermisst)

4. After Words 5. Long goodbyes, (dt.lange Abschiede) Hier lässt Mr. Alan Parson grüßen

Fazit: Prog-Rock mit popigen Anleihen, aber nicht so peinlich wie Genesis. Unbedingt kaufen, wenn Ihr sie noch nicht im Schrank habt. Gruß Uwe A.

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