Röding kündigt den Mietvertrag mit der Bruno-Gehrke-Halle!

Was für ein Ziel verfolgt der Stadtrat Röding (CDU) wirklich? Da macht er doch den jahrzehntelangen Einsatz seines Parteifreundes Gerhard Hanke mit der Kündigung des Mietvertrages für die Bruno-Gehrke-Halle zunichte.
Zur Erinnerung Hanke ist wegen des Ermittlungsverfahrens gegen ihn als Sportstadtrat blockiert. Trotzdem wird versucht sein Image aufzupolieren. So darf er Schirmherr sein für eine Motorradfahrt zu Gunsten misshandelter Kinder und in der Zitadelle hat nicht etwa wieder ein Familienangehöriger Geburtstag gefeiert, sondern Herr Hanke zeichnete dort engagierte Eltern aus. Warum wohl. Imagepflege, um den Gestrauchelten doch noch als Bürgermeisterkanidat aufzustellen? Ambitionen hat wohl auch Herr Röding, der aber wohl in der eigenen Partei nicht immer wohl gelitten ist. Ist also das ganze Theater nur ein Gerangel um Posten? Ich finde beide Kandidaten nicht mehr akzeptabel.

Die Bruno Gehrke-Halle ist ein wichtiges Element in Spandau. Viele Verein würden daran kaputt gehen, wenn sie auf andere Orte ausweichen müßten. Für den sozialen Brennpunkt Neustadt ist das vermutliche eine Katastrophe. Der Breitensport in Spandau ist wichtig. Klar muß der Bezirk sparen, aber bitte nicht in dem Bereich. Vielleicht will man ja auch die Vereine in die neue Event und Sporthalle am Nonnendamm zwingen. Was dahinter steckt weiß nur Röding, der ja schon mal vor Jahren mal ein Problem mit der Obi-Werbung hatte. Offensichtlich ist er sich nicht seiner Verantwortung als Stadtrat bewußt.

Schön ist aber, das sich die SPD und die Grünen für die Sportler einsetzen. Kritisiert wird der Alleingang von Röding und hinterfragt ob er rechtens ist. Eigentlich wäre ein Bezirksamtsbeschluss notwendig meint Herr Matz von der SPD. Hat Herr Röding mal wieder seine Kompetenzen überschritten? Auch hätte man mit dem Bund ja über neue Konditionen sprechen können. Hat Herr Röding aber nicht gemacht oder? Die Grünen kritisieren auch, das Röding den Bürgerwillen ignoriert hat und eine Resolution von mehr als hundert Bürgen einfach nicht berücksichtigte. Wahrscheinlich hat er die Resolution nicht mal richtig gelesen und in die Ablage gelegt.

Natürlich wird Röding aus der eigenen Partei unterstützt. Der Fraktionschef der CDU droht sogar mit der Schließung von Jungendfreizeitheime und Seniorenbegegnungsstätten, wenn nicht gespart wird.

Die CDU zeigt Ihr unsoziale Gesicht, aber das habe ich ja auch nicht anders erwartet. Ja und den Bürgerwillen hat er schon beim Thema Schiffsanleger ignoriert, der ja jetzt in Reinickendorf/Tegel zu finden ist. Ja Röding bringt immer mehr Bürger gegen sich auf. Wenn er noch Ambitionen hat irgendwie politisch Karriere zu machen sollte er mal auf seine Wähler hören. Zuhören ist aber glaube ich nicht seine Stärke.

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6 Kommentare zu „Röding kündigt den Mietvertrag mit der Bruno-Gehrke-Halle!“

  1. Wer auf seinen Vorteil bedacht ist, wird sich noch herausstellen. Meiner Kenntnis nach haben sich alle nur aufgeregt, konkreten Widerstand gab es nicht. Unpopuläre Entscheidungen müssen nunmal getroffen werden. Ich glaube nicht, dass ein SPD Stadtrat, wenn an Hr. Rödings Stelle gewesen wäre, anders gehandelt hätte. Für mich ist das politisches Kalkül seitens SPD und Grüne. Es sei auch bemerkt, dass am 11. Juni Hr. Röding zu einem Infoabend zum Thema Bruno-Gehrke-Halle eingeladen hatte. Hätte der eine oder andere daran teilgenommen, hätte man mit ihm selbst über die Konsequenzen einer Schließung diskutieren können, auch über eventuelle Alternativen. Die SPD macht Wahlkampf und bedient sich jeglicher (unmoralischer) Mittel. Auch Heuchelei.

    1. Ja das mag schon sein. Auch die SPD hat sich nicht mit Ruhm bekleckert und nutzt natürlich jede Gelegenheit um den politischen Gegnern eins auszuwischen. Fakt ist doch, das was uns die etablierten Partien als Demokratie verkaufen nur eine Mogelpackung ist Aber Röding hat sich nicht so ganz korrekt verhalten. Ja es gab eine Info Veranstaltung, die auch besucht wurde und eine Unterschriftenliste übergeben wurde. Es gab und gibt Widerstand der von Röding aber mal locker ignoriert wurde. Der Mann hat nie ernsthaft über Alternativen nachgedacht.

      Der Wahlkampf kommt noch und ich kann nur hoffen , das Röding , Hanke und der Rest der CDU vom Wähler ihre Quittung bekommen

  2. Es ist immer einfach, sich hinter Minderheiten zu stellen, wenn man keine Entscheidungsbefugnisse hat. Die Bruno-Gehrke-Halle ist ein marodes Gebäude, dessen Sanierung 1 Mio. Euro kostet. Geld, was im Augenblick nicht locker gemacht werden kann. Sicherlich ist die Vorgehensweise von Hr. Röding nicht klug. Aber man muss nunmal den Tatsachen ins Auge sehen. SPD Stadträte haushalten schlecht und verursachen einen riesen Schuldenberg und spielen sich jetzt als Wohltäter auf, CDU-Stadträte treffen unpopuläre Entscheidungen und haben den Schwarzen Peter. Verlogener gehts nicht

    1. Widerspruch! Gerade Minderheiten zu unterstützen ist höchst demokratisch und wohl der schwierige Teil. Wer, wie die CDU und gerade Röding seine Machtbefugnisse mißbraucht muß gestoppt werden. Die Pläne von Herrn Röding sind schon lange vor den, zugegebener Maßen von der SPD mit verschuldeten, finanziellen Problemen entstanden. Es kommt ihm daher sehr gelegen, das er jetzt die Schuld auf andere abwälzen kann und seine eigenmächtigen und ungerechten Entscheidungen damit rechtfertigen kann. Was Spandau braucht sind Menschen, die sich gerade für Minderheiten und soziale Dinge engagieren und nicht solche Opportunisten wie Sie, Röding, Hanke und die gesamte CDU, die ihr Mäntelchen immer nur nach dem Winde hängen und auf Ihren eigenen Vorteil bedacht sind.

      2011 CDU in Spandau abwählen!

      1. Es stimmt, dass die Pläne, die Halle aufzugeben, schon am Anfang des Jahres entstanden sind, denn die Vereine wurden schon damals entsprechend vom Bezirksamt informiert. Allen ist auch zugesichert worden, dass es keine Einschränkungen im Sportangebot geben wird, sondern alle Ersatzstandorte bekommen.

        Warum wurde das schon am Anfang des Jahres geplant?
        Weil die SPD-Jugendstadträtin Ursula Meys schon 2009 mehr als 8 Millionen Euro Schulden für den Bezirk produziert hat. Solch ein Fehlbetrag muss – wie in jedem Unternehmen auch – ausgeglichen werden.

        Warum unsozial?
        Die Vereine profitieren von der Entscheidung, denn über das bei der maroden und zu teuren Halle eingesparte Geld wird – wie Röding bei der Infoveranstaltung angekündigt hat – eine neue Halle in der Neustadt gebaut.

        By the way: ein komisches Geschmäckle hat es schon, wenn derjenige, der den Protest im Wasserglas bei der Bruno-Gehrke-Halle organisiert nicht nur der Betreiber des dort ansässigen Fitnessstudios, sondern auch Bezirksverordneter der SPD ist…

        Erst informieren, dann hetzen, Rincewind64. Ansonsten lieber mal auf Dieter Nuhr hören.

      2. Erst mal danke für die Infos und den sachlichen Kommentar. Naja fast, denn hetzen liegt mir fern. Klar ist die Art meiner Kommentare manchmal etwas grenzwertig und will bewußt provoziern. Wer war gleich nochmal Dieter Nuhr? Auch so bekommt man dann Informationen die einem bisher vorenthalten werden. Das Spandauer Volksblatt ist vielleicht nicht unbedingt geeignet. Man lernt ja noch dazu.

        Das ich der SPD un Ihren Stadräten auch nicht wohlwollend gegenüber stehe., habe ich hier auch schon bewiesen. Gerade das was Frau Kleineidam verzapft hat ist schon ein mächtiger Hammer.

        Das mit dem Fitnessstudio werde ich mal prüfen. Wenn dem so ist, stimme ich zu, das dies dann etwas, hm sagen wir mal anrüchig ist.

        Das mit dem Neubau glaube ich erst, wenn der Grundstein gelegt ist. Herr Röding hat ja schon einiges auf dem Weg gebracht, aber ob er bei der Haushaltslage den Neubau wirklich durchführen kann?

        Man hört und sieht sich
        Bis bald

        Uwe Abel
        (Rincewind64)

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