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Das schlägt dem Fass den Boden aus.

Das Thema Bruno Gehrke Halle hat ja die Gemüter mächtig erhitzt. Das Herr Röding jetzt noch ein Angebot gemacht hat, das kein Verein annehmen kann, weil die Risiken nicht abschätzbar sind hat die Sache nicht besser gemacht. Schließlich hat man ja nicht die Größe von Hertha BSC oder dem SC Siemenstadt um mal in der Liga zu bleiben. Mit der Kündigung hat Röding das Kind in den Brunnen fallen lassen und jetzt hat er den Rest mit dem Bade ausgeschüttet. Mal sehen ob es noch eine Lösung gibt. Ich hoffe es, denn lieber würde ich alles was ich gesagt habe zurücknehmen, als das die Vereine vor dem Aus stehen. Aber auch einige Kommentare haben mich entsetzt. ich finde folgende Kommentar als überaus unsozial um nicht zu sagen unverschämt.

Warum sollte ‘die Bevölkerung’ den ‘Luxus’ einiger – im Vergleich – Weniger unterstützen.
Von Luxus kann keine Rede sein.

Die Vereine können Hallen nutzen die Ihnen kostenfrei / -günstig vom Bezirk zur Verfügung gestellt werden. Das ist aber anscheinend nicht genug. Wie würden Sie reagieren, wenn Sie jemandem einen Smart schenken wollen, derjenige aber darauf sagt: „Einen Smart???, neeee, das muss schon mindestens eine E-Klasse sein!“

Dem Bezirk sollte die Förderung des Breitensportes aus verschiedenen Gründen wichtig sein. ein E-Klasse will keiner. nur vernünftige Bedingungen um Jugendliche zu integrieren und von der Straße zu holen. Gerade in der Neustadt finde ich das wichtig.

Die Forderungen der Verein sind mit unter unverschämt. Ich kenne die Situation aus anderen Städten recht gut.
Wir sind aber nicht andere Städte. Wir wollen mal nicht Äpfel mit Erdbeeren vergleichen. Die wirtschaftlich Situation in andern Regionen ist mitunter die Vereine so wollen.

Ich hoffe, dass die BGH nicht mehr länger als Politikum missbraucht wird. Okay stimme ich zu.

Entweder die Vereine akzeptieren die Lösung oder nicht, aber dann muss Ruhe sein. Dann muss man auch eine annehmbare Lösung präsentieren und den Leuten nicht nur die Wahl zwischen Tod durch erhängen oder erschießen lassen.

Ich werde den Luxus dieser paar Sportler nicht unterstützen. Ich glaube nicht, das Sie die Sportler je in irgendeiner Art unterstützt haben und auch nicht werden.

Anscheinend hat Herr Röding seine Zeit damit verschwendet sich für undankbare Verein stark zu machen und eine Lösung zu finden … Das ist der Oberlacher, Röding verschwendet höchstens die Zeit der Vereine, indem er sei mit unannehmbaren Angeboten quält.

Den nie zufriedenen Vereinen sollte man die Rote Karte zeigen … Fast richtig, ich zeige Herrn Röding und dem Kommentar die rote Karte.

Ansonsten schätze ich die Meinung des Herren Kommentators sehr, Aber diesmal kann ich seine Ansicht nicht teilen. ich war stinksauer und habe mich aber noch zurück gehalten.

Politisches Kalkül: Röding ist nicht der Retter der Bruno Gehrke Halle

Mein Freund Sven Dartsch schrieb über das Angebot Rödings zur weitern Nutzung der BGH.

Da lege ich die Stirn in Falten. Kommt da wirklich ein annehmbares und ein realisierbares Angebot für die Vereine? Ist das ganze nur ein Danaer-Geschenk? Stürzt dieses scheinbar großzügige Angebot die Vereine in die Krise?

Warum kommt das ganze so kurzfristig? Sind die Vereine überhaupt in der Lage eine solche Entscheidung kurzfristig zu fällen? Fragen über Fragen, die hoffentlich eine Antwort bereithalten?

Ich persönlich glaube ja nicht an den Gutmenschen sondern denke eher, das Herr Röding hier aus politischen Kalkül handelt: Erst eine Situation eskalieren lassen und sich dann als Retter aufschwingen und das gerade in dem Moment, wo ein berühmter Sohn des Bezirks sich anbietet bei der Rettung der BGH den Vereinen unter die Arme zu greifen. Warum konnte er diese Lösung nicht früher mit den Vereinen besprechen? Liegt es nun doch daran, das die angebotene Ausweichmöglichkeiten nicht ausreichen und nun Röding doch eine andere Alternative anbieten muss um nicht ganz das Gesicht zu verlieren. Bei all meiner Kritik an Röding und der CDU muss ich ihm bescheinigen, des er ein sehr cleverer Politiker ist. Mein endgültiges Urteil fälle ich aber erst, wenn ich von der SPD und den Vereinen weitere Informationen habe. Röding rettet nicht die BGH sondern höchstens sich selbst. Wenn alles klappt sind Ottke und sein Unterstützer die Retter, schade, das man die nicht wählen kann,

Uwe Abel

Sag mir wo die Gelder sind, wo sind sie geblieben?

Wie war das noch mal, wenn Frauchen mehr Haushaltsgeld ausgibt als vereinbart, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man geht nicht mehr nur bei Edeka einkaufen sondern geht öfter zum Aldi um zu sparen oder man verzichtet auf ein paar CD´s, Kleidung, Spielzeug, Kinobesuche usw. In jedem Fall redet man miteinander und analysiert die Ursachen um eine Lösung zu finden. Mann kann ja nicht immer knietief im Dispo stehen oder. Aber gerade das scheint der Bezirk Spandau der Jugendstadträtin Frau Meys zu verdanken. Was ist passiert?

Im Zusammenhang mit der Kündigung der Bruno-Gehrke-Halle muß noch mal über die SPD und Ihre Jugendstadträtin Frau Meys gesprochen werden. Ist doch ein Grund für die Kündigung, das die SPD Stadträte eine größten Teil der Schulden verursacht haben.

Auch da ist was faul im Staate Spandau. Dem Bezirk drohen im aktuellen Jahr 2010 zusätzlich zu den aktuell 11 Millionen Euro Schulden ein weiteres Minus von geschätzten 9 Millionen Euro. Also reden mir mal kurz von dem schlappen Betrag von 20 Millionen Euro. Ob das die 7 Millionen, die Frau Kleineidam versenkt hat, enthält glaube ich nicht, ist ja wohl auch ein anderer Bereich. Da kann einem nur übel werden, wie die SPD mit dem Geld anderer Leute, gemeint ist der Steuerzahler, umgeht.

Nun ist es ja oft so, das Kosten aus dem Ruder laufen können. In diesem Fall wäre Frau Meys aber dafür verantwortlich gewesen festzustellen warum ihr die Kosten aus dem Ruder laufen. Denkste! Anscheinend ist ihr das Thema gleichgültig oder was genauso schlimm ist, sie hat keine Ahnung was in ihrem Amt los ist und hat überhaupt keine Ahnung wie sie die Probleme in Zukunft lösen will. Besonders schlimm ist die Kostenexplosion bei den Ausgaben der Familienhilfe.

Es ist wohl sogar so, das sich Frau Meys weigerte, auf Antrag der CDU, im Haushaltsausschuß die Karten auf den Tisch zu legen. Lediglich die Zahlen, die schon alle kannten hat sie dem Ausschuß vorgelegt. Gleiches ist wohl auch im Jugendhilfeausschuß vorgefallen. Nur nackte Zahlen aber keine Lösungen oder Erklärungen, wie das Defizit entstanden ist. Gibt es keine Kennzahlen, kein Finanzcontrolling bei Frau Meys oder versucht Frau Meys hier Ihre Fehler zu vertuschen? Wo sind die Statistiken, die belegen, welche Mehrausgaben tatsächlich angefallen sind.

Mich würde mal interessieren, ob Frau Meys mit ihrem privaten Haushalt auch so umgeht.

Nun fehlt anscheinend das Geld an einem andern Ende und der Bezirk muß sparen. Die CDU darf nun anscheinend die unangenehmen Entscheidungen treffen, die ihr vermutlich auch Wählerstimmen kosten und die SPD lach sich ins Fäustchen. Anscheinend nutzen Herr Saleh und die SPD Bezirksverordneten die Gelegenheit um schon Wahlkampf in der Neustadt zu machen um das Versagen Ihrer Stadträtin zu vertuschen. Ich bin kein CDU Fan, aber das Verhalten von Frau Meys ist ein Beispiel für intransparente Politik und politisches Versagen.

Ich kann die CDU verstehen das sie verärgert ist. Der Spandauer Bürger hat auch ein Recht darauf, das Frau Meys möglichst kurzfristig erklärt, wie das Defizit entstehen konnte und Frau Meys muß auch Lösungen erarbeiten und anbieten. Dafür wird sie ja auch von den Steuerzahlern bezahlt. Ansonsten droht Spandau vielleicht sogar dei Zwangsverwaltng.

Uwe Abel

Bruno-Gehrke-Halle ist zum politischen Spielball geworden.

Die Demonstration zum Erhalt der Bruno Gehrke Halle war nicht sehr gut besucht. Herr Kessling hatte wohl mehr erwartet. Das sahen auch einige andere so und verabschiedeten sich schon vorher. „Das hat doch alles keinen Sinn“ war so der Tenor einiger Personen die auf den Marsch zum Rathaus warteten.

Ich schätze es waren ca. 70 Personen. Eine Zeit sah es so aus, als wäre die Polizei in der Überzahl. Man marschierte dann bis vor das Spandauer Rathaus, wo dann noch mal geäußert wurde, was man von dem Alleingang des Stadtrats Röding hält. Anwesend waren auch Politiker der SPD wie Herr Matz, Herr Schulz und Herr Saleh. Auch Vertreter des Berliner Senats waren anwesend. Stop Röding Schilder und Rote Karten wurden gezeigt.

Ob diese Aktion aber was an der Tatsache ändert, das der Mietvertrag gekündigt ist, bleibt mehr als fraglich. Bei der letzte BVV wurde ja noch mal auf Antrag der SPD über den Fall gesprochen und abgestimmt. Es bleibt dabei die Kündigung wird nicht widerrufen. Zünglein an der Waage ware dabei die (Grauen) Panther. Hätten diese für den Antrag de SPD und nicht für die CDU gestimmt hätte die Kündigung vielleicht zurückgenommen werden müssen. Haben die Panther vielleicht aus Angst vor Einschnitten im Seniorenbereich so abgestimmt oder sind Sie wirklich davon überzeugt, das die Halle zu teuer ist?

Rödings Vorgehensweise erscheint auf den ersten Blick korrekt ist aber fragwürdig. Fehlt doch ein Beleg darüber, das er versucht hat einen neuen günstige Vertrag auszuhandeln. Auch sein Konzept die Sportler anderweitig unterzubringen ist oberflächlich und lückenhaft, Nach Außen hin scheinen die betroffenen Sportvereine gut mit Alternativen versorgt. Schaut man genauer hin fehlt es doch an einigen Ecken und Enden. Der Verein TSV Spandau 1860 rechnet mit einem Mitgliederschwund von 30%. Das deckt sich dann nicht mit den Behauptungen der CDU, das bis auf drei kleine Vereine alle untergebracht sind. Fakt ist auch, das der BV Herr Kessling, Initiator der Bürgerinitiative auch ureigenste Interessen hat. Betreibt er doch seinen eigenen Fitnessclub in der Bruno-Gehrke-Halle. Auch der zweite Aktivist, Herr Machulik ist Bezirksverordneter. Nun ist sicherlich die politische Erfahrung auf einer Seite ein Nutzen aber anscheinend auch ein Fluch. Dies zeigte sich in bei der letzten Bezirksverordnetenversammlung als zum Thema abgestimmt wurde. Kessling erklärte sich selbst nicht für befangen und wurde aber trotzdem vom Ältestenrat auf die Tribüne verbannt. So fehlte der SPD eine wichtige Stimme.

Geht es den beiden Parteien wirklich darum um Kosten zu sparen oder um den Erhalt der Sportstätte unter sozialen Aspekten? Ich denk, daraus ist inzwischen mehr geworden. Der Wahlkampf auf Bezirksebene ist eröffnet worden und wird in Zukunft mit harten Bandagen ausgefochten. Die Bürger und deren Interessen, bleiben dabei vermutlich wieder auf der Strecke.

Uwe Abel

Röding mißachtet das Bezirksverwaltungsgesetz.

Herr Röding ist sehr darauf bedacht, das die Öffentlichkeit ihn als Mann mit Durchsetzungsvermögen, als Mann der Tat und konsequenten Entscheidungen wahrnimmt. Will er doch seinem Ziel Bürgermeisterkandidat zu werden näher kommen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht. Bei seiner Kündigung des Mietvertrages für die Bruno-Gehrke-Halle hat er seine Kompetenzen bei weiterem überschritten.

Im Bezirksverwaltungsgesetz §12 Abs.2 lfd. Nr. 10 heißt es:

Die Bezirksverordnetenversammlung entscheidet über..
..die Errichtung, Übernahme und Auflösung bezirklicher Einrichtungen oder ihre Übertragung an andere
Träger.


Schlußfolgerung: Man hätte auf jeden Fall die Stadtverordneten bei dieser Entscheidung mit einbeziehen müssen.

Auch wenn es nur um eine Kündigung eines Mietvertrages geht. Bei einer Abstimmung hätte Herr Röding vermutlich nicht gut ausgesehen, bzw. wäre es vielleicht doch zu einer andern Lösung gekommen. Die einzige Möglichkeit ist und bleibt der Widerruf der Kündigung bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

Außerdem sollte Herr Röding sich noch mal mit seinen Gesetzen beschäftigen, obwohl er hat sicher eine Ausrede parat.