Archiv der Kategorie: Lieblingsscheiben

Meine Lieblingsscheiben auf Vinyl

Status-Quo-Whatever-You-Want-1979-LP-Front-Cover-35798

Mein Status Quo? Traurig, manchmal

Status Quo? Ja wie war meine aktueller Zustand 1979? Was bedeutet Status Quo eigentlich genau? Er bezeichnet den gegenwärtigen Zustand einer Sache, der in der Regel zwar problembehaftet ist, bei dem aber die bekannten Möglichkeiten zur Auflösung der Probleme ebenfalls problembehaftet sind. Das passt wie Arsch auf Eimer. Es ist das Jahr gewesen in dem meine Mutter gestorben ist. Sie wurde nur 56 Jahre alt. Das Auto war schneller und stärker als sie. Ich war 15. keine leichte Nummer so als Teeni in der Pubertät………..

Eigentlich hatte alles ganz gut angefangen. Dank Taschengelderhöhung konnte ich meine Plattensammlung ausbauen. Tubeway Army, The Police, The Strangelers konnte ich mein Sammlung hinzufügen, Blond war dabei und Queen Lives. Andere, wie B´52 , Zappa und The Residents hatte ich damals noch nicht auf dem Schirm. Beide ließen sich unendlich fortsetzen. Aus dem Radio quoll der übliche Disco Chart Müll, den ich mir in den Ferien auch gefallen lassen musste. Schließlich wollte ich ja was von der hübschen Tochter des Hoteliers in Bayern. Es war unser letzter gemeinsamer Urlaub in Höslwang am Pelhamer See. Immerhin mit I was made for Lovin you von Kiss kam ich bei dem Traum meiner schlaflosen Nächte zum Erfolg.

Ich verdränge das genaue Datum, irgendwo in der Schublade liegt noch der Zeitungsartikel mit der genauen Beschreibung. Nur das es ein Montag war, i don´t like Mondays, ging mir nie aus dem Kopf. Die Koch AG Schule fuhr zur GASAG Schulküche, meine Mutter wollte mit. Also wartete ich nach der Schule vor Hertie in Siemensstadt. Ich wartete ziemlich lange. Zu dieser Zeit war meine Mutter schon auf dem Weg ins Krankenhaus Lynarstraße/Spandau verstorben. Als es dunkel war fuhr ich mit dem Fahrrad nach Hause, nicht einen Gedanken verschwendet, dass etwas wirklich Schlimmes passiert sein könnte. Das änderte sich, als ich den Polizeiwagen vor der Tür sah und mir ein Beamter die Tür öffnete.

Zur Beerdigung wurde ich von meinem Vater ins Fußballcamp abgeschoben um mich abzulenken. Ich weiß bis heute nicht, ob ich nicht doch lieber bei der Beerdigung dabei gewesen wäre. Wir hatten mehre Trainingseinheiten, Spiel gegen regionale Verein, die wir alle ziemlich deutlich verloren und natürlich Abendprogramm. Nach dem letzten Spiel, das ich zwar mit einem Tor, aber auch mit einer roten Karte beendete ging es in die Dorfdisco. Da lief dann; genau Whatever you Want, der Titeltrack der 1979iger LP von Status Quo fängt an wie ein Stück von Nazareth, aber dran gibt es Status Quo. Gefiel mir! Die ganze Scheibe ist einfach Musik die ins Blut geht. Also vor der Abfahrt noch schnell in de n örtlichen Plattenladen und wirklich, die hatte so viele, das sie welcher verkauften mussten.

Neben dem Titeltrack sollte man sich noch Who asked you, Your smiling Face anhören und dan wäre da noch Living on an Island die zweite Singel Auskoppelung, etws softer.Auf der zweiten LP Seite heiß es Come Rock with me, komm lass uns tanzen. Die ganze Scheibe rockt. Runaway gibt richtig Gas.

Jedes Mal wenn ich die Scheibe im Regal sehe, mit dem Pinguin in Strapsen auf der Rückseite muss ich schmunzeln. Vorne sind Hollywoodstars zu sehen, als Reporter würde sicherlich auch als Klappcover gut aussehen. Das Lächeln verfliegt schnell, denn die Erinnerung an den Verlust kommt dann auch wieder hoch. Mann muss sich damit abfinden, andere hat es noch schlimmer getroffen. Das Leben ist eine Reise die nach Hause führt. Ich hätte allerdings gewünscht, dass meine Mutter nicht so überstürzt abreist. Whatever I want……..

Robert_Palmer-Clues-Frontal

Das bringt mich auf den Palmer

“Nee, dit heeßt uff die Palme”. “Moment, ich erklärs Dir, kann aber dauern”:

Was für ein Jahr. 1980, die 70iger waren zu Ende was würde das neue Jahrzehnt bringen? Für mich? Für Berlin, das noch nicht wusste und ich auch nicht, dass in neun Jahren die Mauer fallen würde. Für mich war das Leben eine einzige Party Ich hatte die Musik entdeckt und war Stammgast im Ralf´s Musicland. Neben den üblichen Mainstream hatte ich David Bowie Scary Monsters, Morak (Shizopunk), Blondie (Atomic), Fisher Z mit So long (Going Deaf for Living), The Jam mit Setting Sons, Manfred Mans Earth band (Change) und natürlich nicht zu vergessen das Meisterwerk von Pink Floyd the Wall. Dann war da noch John Lennon mit Yoko One mit Double Fantasy und sein Tod. Ich entdeckte deutsche Musik mit Fehlfarben Extrabreit und und. Ich könnt darüber tausend Geschichten erzählen.

Aber auch meine persönliche Lieblingsband Barclay James Harvest war am Start, zwar nicht mit einem Album aber dafür mit einem Gratis Konzert am 30. August 1980 auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude in West-Berlin. Mein erstes Openair mit 175.000 Besuchern. Na ja, aber wir wollten über Schallplatten reden. Reichlich Taschengeld und diverse Extrazuwendungen der Verwandtschaft flossen in meine Sammlung. Darunter auch das Album Telkon von Gary Numann und über die Scheibe die ich heute schreiben wollte. Das mit den Spannungsbogen hat sich recht schnell erledigt. Wenn ich von Johny and Mary spreche klingelt es bei den meisten. Es geht um Robert, nein nicht um Roobäärt, sondern um Palmer. Robert Palmer starb viel zu früh im Alter von 54 Jahren am 26.09.2003, aber nicht ohne einige musikalische Meilensteine zu hinterlassen. Einer davon ist ….

Clues von 1980, Hinweise. Der Titeltrack hieß Looping fror Claes. Suche nach Hinweisen Der Track schaffte es immerhin auf Platz 3 (26 Wochen) der Charts. Johnny and Mary (41 Wochen) immerhin auf Platz 7 der deutschen Charts. Die LP landete auf Platz 6 und hielt sich dort 44 Wochen. Nur für die Nummer 1 reichte es nicht. Kein Wunder bei der Konkurrenz. Dabei hatte er durchaus prominente Unterstützung.

Chris Frantz von den Talking Heads (Once in a Lifetime) saß an den Drums. Palmer hatte vorher Percussions auf dem Album der Talking Heads (Reamain the Lights) gespielt. Andy Fraser von Free wirkte auf zwei Songs mit. Und natürlich Gary Numan, der als CO Autor bei Found you now geführt wird und bei I dream of wires sich selbst mit covert. Er spielt die Keybords. Not a second Time ist ein Beatles Cover vom Album With the Beatles. Allerdings hat Palmer hier noch eine Strophe dazugedichtet.

Oft wird das Album auf die beiden Hits reduziert. Mann sollte sich aber nicht täuschen lassen und genauer hinhören. Sulky Girl ist ein Rocker der einen au den Danceflor treibt, hätte auch von den Stones stammen können. What do You care erinnert an Look fror clues, etwas schneller und etwas mehr in Richtung Ska.

Die zweite Seite beginnt mit Dreams of Wires. Zum Anfang noch sehr an dem Original entfaltet sich dieser Song zu einem Pop Wave Stück mit überraschenden Einlagen. Woke up Laughing ist ein fröhlicher Pop Song.

Not a second time ist wieder rockiger, hätte auch das Zeug zum Ohrwurm gehabt. Was man so aus einer alten Beatles Nummer machen kann. Das letzte Stück ist wieder waviger, der Einfluss von Numann ist deutlich zu hören wirkt etwas orientalische mit Funky Guitar Einlage. Ein würdiger Abschluss. Eine tolle Scheibe, trotzdem ist es alleinig Johnny und Mary, welches mir tagelang im Ohr bleibt.

Uwe Abel

WolveSpirit_Foto1_Presse Promotion

Strange Brew

Ein Starkes Gebräu oder auch seltsames Gebräu besangen die Herrn von Cream. Musik die berührte, die Hand gemacht war ohne schnickischnaki usw. Was gab es da für Rockhelden, Janis Joplin, Jefferson Airplane oder Deep Purple oder Uriah Heep und und. Blöd nur, wenn man zurzeit als diese Bands aktiv waren und Musikgeschichte geschrieben haben, selber noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gerannt ist?

Nachdem man die Plattensammlung des großen Bruders durch hatte, musste man feststellen, dass diese Perlen nicht mehr käuflich sind und auch nichts Neues mehr machen. Shit! Später gab es dann Wiederauflagen und Flohmarktkäufe um die Lücke zu schließen. Nur Neues gab es nur selten und wenn, dann konnten die Damen und Herren nur schwer an alte erfolge anknüpfen.

Inzwischen waren aber die Kinder und Enkelkinder der Rockheroren mündige Musiker geworden und traten in die Fußstapfen ihrer Idole. Das taten Sie mit Präzision und Innovation. Nicht nur kopieren war angesagt, neu Impulse mussten her. Da mischte man mal einfach auch ein paar Stile und Bands zusammen. Wäre doch mal lustig wenn The Doors mit Jethro Tull und Black Sabbath was gemacht hätten. Gesagt getan, darum gibt es Bands wie Kadavar aus Berlin, Joss and the anicent ones, Vibravoid, Zodiac, Blood Ceromony und viele mehr. Starke Gebräue oft aus dem hohen Norden.

WOLVESPIRIT-Dreamcatcher-colour-LPDer neueste sehr starke Trank liegt gerade bei mir auf dem Plattenteller. Wolvespirit mit Dreamcatcher das zweite Werk der aus dem Würzburger Raum stammenden Band. In der Suppe schwimmen Doors, Led Zeppelin, Deep Purple (alleine wegen der Schweineorgel) Uriah Heep und natürlich Cream. Der Gesang der Frontfrau Debbie schwimmt zwischen Janis Joplin und Grace Slick (Jefferson Airplane). Manchmal erinnert mich der kraftvolle Gesang auch an Mother Finest. Trotz Retro und Vintage hört sich die Scheibe frisch an, als wäre sie erst heute erscheinen und wir würden den 04.01.1969 schreiben.

Schon der erste Track Blowin´up ist Programm und bläst die Hörgänge frei. Das Gebräu enthält Aromen von Doom und Jefferson Airplane mit einem Schuss Gitarre als Purple. In der Mitte des Stückes gibt es etwas Led Zeppelin, Kashmir lässt grüßen. Hippie Stoner Rock!

Holy Smoke rockt mächtig. Janis jammt mit Purple und Black Sabbath. Knaller. Das Orgelspiel preist den (Jon) Lord.

Fro, Venus I came. Wenn man Debbie so sieht und hört, könnte man das glauben. Die Orgel und die Riffs von Purple mit einer Prise Steppenwolf. Die Riffs könnten auch von Clapton zu Cream Zeiten stammen. Ein Song der einen treibt und immer glaube ich Jon Lord vor mir zu sehen, wenn die Orgel erklingt.

Der Titeltrack Dreamcatcher: Hammernummer, startet wie zu besten Black Sabbath Zeiten. Nur singt nicht Ozzy oder Dio, sondern Debbie. Tommy Iommi und Blackmore an der Gitarre covern etwas Cream. Die Mischung stimmt. Von dem Gebräu wird man Happy ohne Kopfschmerzen.

Auch die zweite LP Seite hat es in sich. Wieder eine Verbeugung vor Cream und Clapton: Crossroads, Bluesig und mit Janis, äh sorry mit Debbies Gesang, bevor die Gitarrenwand und die Orgel einsetzen.

Gypsie Queen, Schneller Song, Hört sich an als hätte man die Drehzahl erhöht, wirkt daher etwas heaviger bis wieder die Schweineorgel alles entschleunigt.

Raven ist eine etwas ruhige Nummer, fast schon eine Hippieballade a la Jefferson Airplane mit einem epischem Gitarrensoli.

Wake up. Weckt einen am Ende richtig auf. Solo wie von Jimmy Page, Drums und Orgel in Symbiose, mit hypnotischem Gesang zum Finale.

Spacetrippin oder Spacetruckin? Verbeugung vor der Livenummer Deep Purples. Hard Rock. Der Beat ist eher in der Stoner-Desert Rock Richtung zu suchen. Denkste kaum wippt man mit kommt die Orgel und der Song nimmt noch mal Fahrt auf.

Fazit: Eine Scheibe für alte Rocker und solche die Musik der 70iger lieben, aber gern mal was Neues hören wollen. Ein gut produziertes Album. !80 gr Vinyl in clear orange. Nur das Cover Artwork ist etwas misslungen. Aber besser so, als anders herum.

Hörprobe: http://www.youtube.com/watch?v=2MeQ70pNmak

00055319

Todesrock Komando aus Griechenland

Mitunter kommt auch etwas Gutes aus Griechenland. Musik nämlich. Gute Rockmusik aus diesen Gefilden ist ja eher selten. Bisher war ich nur auf Bands wie P.L.J. oder Aphrodites Child fixiert. Aus letzter ging ja Vangelis hervor und dann dies. Hurra ich habe was Neues entdeckt, na ja fast. Die Jungs von Nightstalker sind seit 20 Jahren am Start und legen mit Dead Rock Commandos ihr sechstes Album vor. Stoner Rock machen die Jungs um Argyris Galiatsatos. Das passt. An dem Album scheiden sich die Geister, viele Kritiker finden es fehlt der richtige Arschtritt, es wird irgendwie langweilig. Andere kritisieren die Nähe zu Monster Magnet.

Das muss aber nicht von Nachteil sein. Als Vertreter eines Musikstilles wird man immer and den Erfindern und an der Größen gemessen. Im Fall von Nightstalker müssen u.a. Kyuss, Monster Magnet, Pothead oder Master of Reality dafür herhalten. Ähnlichkeiten sind kaum vermeidbar. Trotzdem die Scheibe ist keine bloß Kopie, schon weil auch die vermeintlichen Größen schon lang nichts herausragendes mehr gemacht haben.

Nightstalker sind wirklich staubtrocken, geradlinig und direkt ohne Schnörkel, da passt der andere Begriff für dieses Genre wie der berühmte Arsch auf den Eimer: Desert Rock.

Go get some ist eher ein bedächtiger Opener, langsame Gitarrenriffs. Mit dem ersten Ton des Sängers, ist klar was den Hörer erwartet. Dave Wyndorf ist die erste Assoziation, die einem durch den Kopf geht. Soma ist eine ähnliche Nummer mit einem leichten Psychedelic Touch.

Dead Rock Commandos Der Titeltrack treibt einen fast in den Wahnsinn. Mörderische Basslinie und ein Killerriff zaubern eine Gitarrenwand, dazu ein heftiger Refrain. Dead Rock auf normalen Stimmniveau  und dann ein fast gegrunztes „Commando“.

One Million Broken Promisses ist auch ein schwer im Gehörgang liegende Nummer. Sehr fett Erinnert eher an eine Nummer von Kyuss oder Queens of the Stoneage. Der raue Gesang im Mittelteil und die Gitarrenarbeit lassen eine Liebe zu ZZ Top vermuten.

Children of the Sun, auch ehr wieder so die Richtung von Monster Magnet. Zum Anfang etwas Keybordlastig Space Rockiges Intro. Dann sägt die Gitarrenaxt in die Stille.

Back to Dirt: wieder psychedelischer alles in angemessenen Tempo.

Keystone, oops wo kommen denn auf einmal die Keyboards her. Gibt der Nummer einen leichten Flower Power Touch. Cool Doctor and the Medics treffen Pothead oder ja The Cult geht mir da auch noch durch den Kopf.

Rockaine Dreckie Blues Gitarre am Anfang, wilder Trommelbeat. Raue Nummer, härter und schneller als die Nummern davor.

The Boogie Man Plan, ist dann eher der Schwachpunkt des Albums. Gehört eher in die Kategorie, ja kann man, muss man aber nicht……..

The Underdog. Das Beste kommt zum Schluss. Nun, die Nummer ist schon ein Knaller. Ohrwurmmäßig schraubt sich der Sound in die Gehörgänge.

Fazit: Stoner / Desert Rock der Spitzklasse, tröste über die fehlenden Outputs der anderen Bands hinweg. Gelungene Metamorphose zwischen Kyuss, Monstermagnet und Pothead, gemischt mit einer Priese ZZ Top und Psychedelic. Die Jungs hatten Spaß, das hört man. Auch wenn der Gesang oft sehr an Monster Magnet erinnert ist die Scheibe keine billige Kopie. Die Scheibe kommt als 180gr Pressung in rotem Vinyl auf den Teller.

Uwe Abel

Hörproben:

CD_for design_any

The Russians are coming.

Unglaublich die Russen kommen. Nein kein kalter Krieg, kein Bericht über Werner, Meister Röhrich und Co. Bisher waren hier oft britische, kanadische und Bands aus den Nordländern Thema, wenn es um Retro Psycho-Rock ging und jetzt auch noch Russen. Was kann schon dabei raus kommen wenn sich eine Band so nennt „The Restoned. Heavy Psycho Rock mit leichten Stoner Anleihen mit eine kleine Verbeugung vorm Krautrock. Das Album: „Plasma“

Faces to Earth: krautrockige Wah wah Synthie Töne, Black Sabbath Gitarrenriffs und dann ein Stoner Solo a la Kyuss Instrumental, spaceige rockig und schön lang, könnte von mir aus in einer Endlosschleife laufen.

Today ist ein Cover. Im Original von Jefferson Airplane. Der Gesang ist etwas düsterer als im original. Das Flower Power Feeling bleibt erhalten und wir etwas vom Doom Metal geküsst. Tolle Stimme diese Veronika Martynova.

Moon Dust:   Ilya Lipkin, der Mastemind in Bestform. Geht gleich brachial los. Heavy und wild. Etwas experimentell und verspielt. Die Spacegitarre kämpft gegen einen Beat, der auch zu Metallic passen würde. Stampft teilweise mächtig. Das Stück kann man auf mehrere Arten genießen, je nachdem auf welche Instrument man sich konzentriert.

The Clay God. Macht dort weiter wo Moon Dust aufgehört hat, aber wieder anders strukturiert wieder mehr Doom-Gitarre mit genialen Akkorden. Wechselt dann in einen schnelleren Teil, der wesentlich spaceiger wirkt. Diesmal ist es eine Wah-Wah Gitarre, die einen fast schon hypnotisiert.

Julia Dream Ein Pink Floyd Cover find ich episch. Wie die andere Coverversion wesentlich länger als das Original, aufwändig produziert mit mehr Power, aber immer noch erkennbar. Veronikas Gesang pass perfekt zu dem mystischen Touch.

Alpha Rhythm Wunderschöne spaceige Oper mit rauschenden sapceigen Tönen und eine langsamen Gitarre. Ambient und Krautrock.

Okay Plasma ist vorwiegend instrumental, macht aber nichts. Schon beim zweiten Durchlauf war ich Re-Stoned. Kaufbefehl, für alle Psychedelic, Stoner, Kraut- Spacerock Fans. Man muss den Jungs von Nasoni Records dankbar sein. Plasma von The Re-Stoned ist für mich eine der Platten des Jahres. Von solchen Russen lasse ich mich gerne erobern.

Hörprobe: