Wenn eine, eine Reise macht…

Schönwalde Glien    …dann darf mal schon mal nachfragen, warum und wer das bezahlt. Mal wieder eine merkwürdige Sache aus unserer Nachbargemeinde:“ Der Hauptausschuss empfiehlt zu beschließen: Für die Gemeindevertreterin. Frau Dr. Uta Krieg-Oehme wird eine Dienstreise zum Neujahrsempfang nach Muggensturm am 12.01.2012 angeordnet und genehmigt…….“

Auf den ersten Blick nichts Unnormales oder? Wäre da nicht noch die eine klitzekleine Kleinigkeit. Der Beschluss soll im Nachhinein erfolgen. Die Flugreise hat bereits stattgefunden. Außerdem ist Frau Krieg Oehme ja bekanntlich die Ehefrau des Bürgermeisters und hat ihn auf der Reise begeleitet. Da bleibt mal wieder ein schaler Beigeschmack zurück

Natürlich ist es richtig eine Partnerschaft zu pflegen und sich gegenseitig zu besuchen. Aber dann auch noch die eigene Ehefrau mitzunehmen, die zufälliger auch noch Gemeindevertreterin ist. Auch ist es nicht richtig die Gemeindevertreter vor vollendet Tatsachen zu stellen. Zur Erinnerung: Der Bürgermeister dient den Bürgern und deren Gemeindevertretern und nicht umgekehrt.

Offen bleibt also die Frage, warum wurde die Dienstreise nicht im Vorfeld angeordnet und warum hat Herr Oehme nicht jemanden aus einer anderen Fraktion mit auf Reisen genommen. So bleibt im Kopf der Bürger hängen, dass es sich hier doch um ein Privatvergnügen handelte. Im besten Falle nicht gerade geschickt und moralisch mehr als fraglich. Bleibt zu hoffen, dass die Gemeindevertreter dies noch hinterfragen werden. Das die Kosten genehmigt werden steht bei der fehlenden Opposition und den Stimmverhältnissen nicht in Frage.

Uwe Abel

Mitreden und Mitentscheiden gefordert.

Falkensee     Zentrum oder nicht oder was soll mit der alten Stadthalle geschehen? Dass war die eigentlich eine der ursprünglichen Frage, die im Zentrum der Diskussion um die Gestaltung des Platzes der alten Stadthalle standen. Im Blog von Frank Winkler ist eine sehr gute Beschreibung der Veranstaltung, die unter der Bezeichnung Interessenmannschaft Zentrum firmiert zu finden. Im Rahmen der Diskussionen haben sich die Teilnehmer auch Gedanken gemacht, ob der Standort an der Scharrenbergstraße und die Halle allgemein notwendig sind. Muss die alte Stadthalle überhaupt abgerissen werden. Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen und produktiv. Besonders hat mich die Teilnahme der Stadtverordneten Frau Wucke(CDU) gefreut. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Aktivitäten und Ansichten der CDU in Kooperation mit den Grünen. Hier zu lesen Ich denke das letzte Wort ist in dieser Angelegenheit noch lange nicht gesprochen.

1. Punkt: Der Standort und Ausführung: Warum wird eigentlich eine Zwillingshalle gebaut? Warum wird eine Eventhalle versteckt in die zweite Reihe gebaut? Warum ist die Halle so klein? Ein Bürger mutmaßte, dass die Halle so konzipiert wurde, damit sie keine Konkurrenz zur Halle in Paaren /Glien darstellt, einem Lieblingsprojekt von Landrat Schröder. Genau wie Schloss Ribbeck läuft es nicht so optimal im MAFZ. Wie könnte das ganze nun aussehen. Doch besser zwei Hallen. Eine für den Sport an der Scharrenbergstraße und eine richtig Eventhalle, wo auch mehr Leute reinpassen. Standort: Zum Beispiel  südlich vom Bahnhof Albrechtshof. Da gibt es frei Fläche. Die Halle wäre gut mit der Ahn und von der B5 erreichbar. Wenn schon Eventhalle, dann aber richtig.

Der aktuelle Status der Planung um die Stadthalle ist nach meinem Kenntnisstand: Beschluss zur Vergabe der Architekten- und Planungsleistungen für den Bau der Campushalle (Zwillingshalle) wurde im nicht öffentlichen Teil der SSV am 26.11.2011 gefasst. Die Mittel sind auch bereits in den Haushalte ein. Was bedeutet dies? Das endgültige Aussehen der Stadthalle ist noch nicht beschlossen. Vielleicht geht ja da noch etwas.

Zweiter Punkt: Warum muss die alte Stadthalle überhaupt abgerissen werden? Wie hoch wären die Sanierungskosten. Die Bürger, die sich der IG Zentrum angeschlossen haben, vertreten die Ansicht, das die Halle sanierungsfähig ist. Als Beispiel dient die Halle in Hennigsdorf, der gleiche Bautyp und weiterhin im Einsatz. Die Falkenseer hängen an ihrer Stadthalle. Warum also diese nicht in ein Konzept integrieren?

Auf die nächsten Schritte kommt es an: Sich erstmal informieren. Dann ein eigenes Konzept erstellen und dies dann der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Wie da geht und auch am ende funktioniert hat bereits die BISF e.V. vorgemacht. Das Ziel sollt sein, dass die Falkenseer über den Standort, das Aussehen der Halle und der Gestaltung des Platzes um die alte Stadthalle entscheiden dürfen. Vor allem dürfen nicht nur die Pläne und Vorschläge des Bürgermeisters diskutiert werden. Es geht auch anders. Wie wir erfahren haben gibt es ja durchaus Pläne, die aber in den Schubladen der Verwaltung versauern