Wer schmeißt denn hier mit Lehm?

… der sollte sich was schämen.

Matthias Beigel hat die Bürgermeisterwahl in Schönwalde verloren. Schon vorher haben viel gegen ihn gearbeitet und auch jetzt versucht man ihn zu diskreditieren.

Nicht mal seine eigne Partei, die SPD Schönwalde hat ihn im Wahlkampf unterstützt. Die Folge: Plakate aufhängen, Flyer verteilen, alles vor und nach der Arbeit. Dabei ist es dann passiert. Eines Abends ist er in eine Leitplanke gefahren und hat diese und sein Auto beschädigt. Im Schockzustand und völlig übermüdet ist er dann nach Hause gegangen und hat am nächsten Tag den Unfall angezeigt.

Die CDU treue Presse stürzt sich wie ein Geier auf den Tatbestand und versucht Herrn Beigel in die kriminelle Ecke zu stellen. Ein typischer Fall von Vorverurteilung. Natürlich hat sich Herr Beigel nicht ganz richtig verhalten. Es handelt sich aber nur um Sachbeschädigung und da er sich innerhalb einer 24 Stundenfrist gemeldet hat, dürfte die Sache glimpflich ausgehen. Hauptsache dem Menschen ist nichts passiert.

Weitaus bedenklicher ist, dass der Wähler in Schönwalde von den Ermittlungen nicht aus der Presse erfuhr, sondern schon direkt vor den Wahllokalen informiert wurde. Dabei wurde auch geäußert, dass Alkohol im Spiel war. Wurde hier gezielt mit Falschaussagen manipuliert und das Wahlergebnis beeinflusst? Es gibt hierzu Aussagen von Schönwaldern Bürgern.

Dieser Stil passt zu den übermalten Wahlplakaten und den Drohanrufen von Lothar Lüdtke(CDU). Trauriger Abschluss bildet die Überklebaktion „Verzockt“ der CDU. Hat sich übrigens schon mal einer gefragt, wie Herr Oehme an das Beigel Plakat gekommen ist, das er auf seiner Wahlparty präsentiert hat. Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Die SPD Schönwalde, die auch mit Oehme zusammen gefeiert hat, besorgte das Plakat. Was wiederum die Frage aufwirft warum die Herrschaften nicht gleich eine Einheitspartei gründen oder zur CDU überlaufen. Auch die Alt SED Partei, Die Linken haben ja angeblich mit Oehme gefeiert.

2. Das Plakat wurde von einem CDU Mitglied einfach abgerissen. Das ist, wenn auch eine geringe Form von, Sachbeschädigung.

Meine Güte was ist das nur für ein politischer Sumpf in Schönwalde. Hat Herr Oehme, der Bürgermeister und Kirchenratsvorsitzender ist, vergessen, das er auch eine Vorbildfunktion hat?

Weitere Links:

http://rincewind1964.wordpress.com/2011/09/13/vom-schlechten-stil-eines-gewinners/ 


http://schoenwaldehvl.wordpress.com/2011/09/13/nach-der-wahl-oder-der-schlechte-gewinner/

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12173026/2242247/Ermittlungen-gegen-brandenburgischen-SPD-Politiker-nach-Unfall-im.html

Uwe Abel

Zweite Chance: Meilenstein

Ein Meilenstein, was ist das? Da gibt es den Meilenstein der Geschichte, die erste Mondlandung zum Beispiel. Oder einen Meilenstein der Wissenschaft, die Entdeckung des Penicillins zum Beispiel. Ein Meilenstein auch Postmeilensäule, ist aber auch ein in regelmäßigen Abständen an Straßen errichteter Entfernungsanzeiger.

Das Meilenstein in Spandau ist von der ersten Definition noch Meilen entfernt aber inzwischen dem Ziel eine Meile näher gekommen.

Ist mir bei meinem ersten Besuch noch der Appetit vergangen: http://wp.me/pR9CJ-hG , so war mein Besuch am 13.09.2011 schon angenehmer.

Als ich das Meilenstein gegen 17:00 betrat herrschte dort kein Betrieb. Ich wurde schnell und freundlich bedient. Der Kellner war sehr freundlich, wirkte etwas schüchtern und unsicher. Mein leckeres Höwels bekam ich schnell serviert. Auch auf das Essen musste ich diesmal nicht lange warten. Ich hatte mich für die Penne in Gorgonzolasauce und Serrano Schinken entschlossen. Die Portion war für die 8,90€ ausreichend. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Geschmeckt hat es auch. Einziger Minus Punkt, die Penne waren nicht richtig abgetropft. Die Sauce war am Ende etwas verwässert.

Das „Meilenstein“ hat eine neue Karte. Das Angebot ist international, Tex-Mex, Italienisch geprägt. Das Personal scheint neu zu sein. Nach über einem Jahr scheint das „Meilenstein“ auf dem richtigen Weg zu sein. Beim nächsten Besuch werde ich mal etwas Aufwändigeres testen. Um aus der umliegenden Gastronomie als Meilenstein hervor zu gehen müsste man sich aber schon was ganz besonders einfallen lassen.

Uwe Abel