Wir leben in einer Demokratie. Wirklich? Nimmt man die tatsächlich gefühlte Demokratie glaubt man sich ins finstere Mittelalter versetzt. Ja wir dürfen wählen. Zwischen Pest und Cholera. Eine wirkliche Wahl haben die Bürger nicht. Warum? Die breite Masse versteht die Politik und deren Zusammenhänge nicht und die Politiker verstehen es meisterhaft die Bürger künstlich dumm zu halten.
Folge: Unsere Politik macht was sie will betrügt und lügt und verkauft den Wähler weiter für dumm. Ähnlich wie in der Zeit vor dem Buchdruck. Das Volk wurde klein gehalten, damit es nicht
auf begehren konnte. Wissen ist Macht. “Leute wenn ihr nicht macht, was wir sagen, kommt ihr ins Fegefeuer und immer daran denken, die Erde ist eine Scheibe.
Als die Leute lesen konnten und die Bibel verstanden und dann merkten, das es eine andere, eine wirkliche, Wahrheit gibt war es über kurz oder lang mit der Macht vorbei. Die Welt hat sich danach sehr schnell verändert.
Wiederholt sich die Geschichte? Die Mächtigen inklusive der Großmacht USA wurden enttarnt und bloß gestellt. Wikileaks macht es möglich. Das Internet erweist sich als starke Waffe um Nachrichten zu verbreiten und die Leute zu informieren. Da die Entlarvten entsetzt aufschreien, dauert es nicht lange und die Printmedien tragen ihren Teil dazu bei, das aber auch wirklich jeder davon erfährt. Super! Auf einmal weiß ein Großteil der Bevölkerung wie die Politik tickt. Das kann natürlich den bloßgestellten nicht gefallen.
Nun versucht man Wikileaks platt zu machen, vom Netz zu nehmen. Den Verantwortlichen, J. Assange unterstellt man irgendwelche Straftaten und versucht ihn zu diskreditieren. Die Enthüllungen würden die Welt gefährden. Das ich nicht lache, es waren immer irgendwelche größenwahnsinnigen Regierungen, welche die Welt an den Rand des Untergangs getrieben haben. Jetzt spricht man sogar schon vom Cyberwar, den die Netzgemeinde nur gewinnen kann. Wir sind zu viele. Nur kurz war Wikileaks nicht erreichbar, dann hatte nicht nur die Piratenpartei einen Weg gefunden den Zugriff auf Wikileaks sicherzustellen. Das zeigt, wie groß der Zusammenhalt ist und der Wunsch nach Transparenz und Wahrheit.
Die Frage, die sich stellt: “Kann Wikileaks und die Internet Community, die Welt aus den Angeln heben?” Ein interessanter Gedanke, wenn es möglich wäre mit den neuen Methoden der Wahrheitsverbreitung, die alten Machtverhältnisse aufzubrechen und endlich eine gerechtere Welt zu schaffen. Das scheint jetzt noch eine Utopie zu sein, aber nicht vergessen selbst der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt und den hat Wikileaks gemacht.
Die Piratenpartei steht auch für eine transparente, offene, gerechte und wirkliche demokratische Politik. Nicht umsonst heißt es “Klar machen zum Ändern”
Uwe Abel


